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Zwei Wochen danach – alles verdaut?

Es ist gerade einmal gut zwei Wochen her, dass das für viele überraschende Ergebnis des EU-Referendums auf den Tisch kam. Ein Ergebnis, das beim DAX die größte Kurslücke nach unten aufriss, die man bislang gesehen hat. Das selbst die Börsen in Japan und den USA unter Druck setzte und eine Fluchtwelle in die vermeintlich „sicheren Häfen“ Gold und Anleihen auslöste. Seitdem war genug Zeit für die Anleger, nachzudenken und sich ggf. neu zu orientieren. Wo stehen wir jetzt? Ist der „BrExit-Schock“ verdaut?

Die europäischen Aktienindizes kämpfen sich wieder nach oben. Allerdings bereits in einem zweiten Anlauf, nachdem sie nach einer ersten Erholung wieder eingeknickt sind. In den USA gelingt es, den Gedanken zu verfestigen, dass einen eine zusehends instabile EU nichts angeht, ja man eher noch von einer Schwächung dieses in Konkurrenz stehenden Wirtschaftsraums proftieren könnte. Und man erinnert sich, dass der eigentliche Ausstieg der Briten zum einen noch nicht sicher ist, weil das ofzielle Austrittsgesuch noch nicht gestellt ist und der Prozess an sich zum anderen allemal die im EU-Vertrag vorgesehenen maximalen zwei Jahre dauern kann. Zu lang, um den „BrExit“ als Thema an der Börse nonstop vor Augen zu behalten.

Aus den Augen, aus dem Sinn?

Nach und nach werden die Meldungen zu dieser Thematik seltener. Und damit entsteht der Eindruck, das Thema sei vom Tisch. Aus den Augen, aus dem Sinn … ein solches Verhalten haben wir auch schon bei anderen Themen gesehen, insbesondere, wenn sie negativ sind und viele Anleger die Sache nur zu gerne aus dem Kopf und damit aus den Kursen haben wollen. Denken wir an Griechenland oder die Ukraine-Krise.

Verschwunden ist von solchen Problemen in letzter Zeit indes nichts. Und es macht auch nicht den Anschein, als würde es mit dem Struktur- und Akzeptanzproblem der EU anders sein. Denn bislang kann man nicht feststellen, dass es dort ernsthafte Bestrebungen gäbe, die „Verharzung“ der Strukturen und Entscheidungswege zu überdenken. Was bedeutet:

Gegenüber der negativen Reaktion am 24. Und 27. Juni hat sich eigentlich nichts verändert – außer, dass man das Thema nun aufgrund der verstreichenden Zeit weniger wahr- und damit ernstnimmt. Das birgt ein Risiko, das man im Auge behalten muss und das sich u.a. darin manifestiert, dass bei den „sicheren Häfen“ Gold und Anleihen auch bei steigenden Aktienkursen rege Nachfrage herrscht. Aber:

Neue Hochs in den USA können „ziehen“

Nichtsdestotrotz hat sich die Gesamtsituation an den Aktienmärkten für den Moment aufgehellt. Und das Erreichen der bisherigen Rekordlevels beim S&P 500 und beim Dow Jones kann Sogwirkung haben, indem ein Break über diese zuvor immer wieder vergebens belagerten Rekordlevels Anschlusskäufe nach sich zieht, die auch die europäischen Aktienindizes mitreißen.

Die Stimmung konnte somit vom „BrExit“ nicht nachhaltig gebrochen werden. Vorsichtig sollte man indes weiterhin sein, denn es scheint in der Tat, als würden viele diesem „alles wieder gut“ nicht über den Weg trauen. Ob die Zweifer Recht behalten oder diejenigen, die nun beherzt zugreifen, werden die kommenden Wochen weisen!

Bitte beachten Sie, dass die nächste Ausgabe erst am 26.07. erscheint. 

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