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ZEW-INDEX ENTTÄUSCHT DIE ANLEGER

Um 11 Uhr kam der aktuelle Index der Konjunkturerwartungen des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auf den Tisch – und fiel eher enttäuschend aus. Man hatte gehofft, dass sich nach einem schwachen Jahresbeginn die zarten Ansätze einer Belebung verstetigen würden, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Wobei die Beurteilung der aktuellen Lage für Deutschland über Prognose und Vormonatswert ausfiel. Aber das ist ein Bereich dieser Daten, der die Anleger weniger interessiert. Man will wissen, wie es weitergeht. Die Frage stellt sich: Kann ein solcher Indikator das denn leisten, sprich kann er in die Zukunft blicken?

Monatlich gibt das ZEW-Institut diesen Index der Konjunkturerwartungen heraus, der die Konjunkturerwartungen für Deutschland und für die Eurozone misst. Für Deutschland fiel der Wert auf 6,4 Punkte nach 11,2 Punkten im April zurück, die Prognose hatte mit einem stabilen Wert von 12 Punkten gerechnet. Für die Eurozone ging es von 21,5 Punkten im April auf 16,8 Punkte im Mai nach unten (Prognose: Anstieg auf 23,4 Punkte). Schwindet diese leichte Belebung der Wirtschaft also schon wieder dahin? Vielleicht. Aber eben nur vielleicht, denn:

EIGENTLICH EIN BISSCHEN WIE DER BLICK IN DIE GLASKUGEL

Dieser Index basiert nicht auf harten Daten, sprich auf „Zählbarem“ wie Umsätzen, Auftragseingängen oder Lagerbeständen. Er errechnet sich aus den Umfrage-Ergebnissen unter ca. 400 institutionellen Investoren und Finanzmarktexperten. Ihre Meinung zu der kommenden Entwicklung ist es, die in den Indikator einfließt. Wobei die Berechnung simpel ist: Es wird nicht besonders differenziert, man fragt nur, ob diese Experten davon ausgehen, ob sich die Lage in den kommenden sechs Monaten verbessert, verschlechtert oder gleich bleibt. Dann wird die Differenz ermittelt, indem man die „Negativen“ von den „Positiven“ abzieht und die „Gleichgebliebenen“ ignoriert. Ein Wert von 6,4 Punkten, wie er nun für Mai zu Buche steht, käme somit z.B. zustande, wenn 35,4 Prozent von einer Verbesserung ausgehen, 29 Prozent von einer Verschlechterung und die restlichen 35,6 Prozent erwarten, dass sich nichts ändert. Nur:

Ob diese Experten mit ihrem Blick in die Zukunft auch Recht behalten werden, ist ein ganz anderes Thema. So betrachtet ist dieser Indikator hochinteressant … aber nicht allwissend und damit auch keine zwingende Basis, um über Kauf oder Verkauf an der Börsen zu entscheiden.

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