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Wohin mit dem Geld? (1) Börse Tokio

Während die Medien mehrheitlich den Tenor der EU-Politiker verbreiten, denen natürlich nichts anders übrig bleibt als immer wieder zu betonen, dass die EU die Folgen des britischen Referendums wegstecken wird, steigen die Kurse zwar an der Londoner Börse, aber die Scharte, die diese Entwicklung an den anderen Börsenplätzen in Europa gerissen hat, ist unverändert da. In einer kurzen Serie sieht sich der Anlegerverlag nach möglichen Alternativen um – wobei vor allem die charttechnische Analyse zeigen soll, wie „gesund“ ein Markt wirkt, der als Alternative dienen könnte, wenn der Gegenwind am europäischen Aktienmarkt überhandnimmt.

Wie sieht es beispielsweise aktuell mit der japanischen Börse aus?

Gar nicht so übel. Was die reine Performance seit Jahresbeginn angeht, verlief das erste Halbjahr in Tokio zwar finster. Aber es geht ja um den Blick nach vorne. Wer sich hier jetzt den Einstieg überlegt, kann sich über niedrige Kurse ja nur freuen – solange nicht eine zu große Gefahr besteht, dass sie kurzfristig noch deutlich tiefer gehen könnten. Schon ein erster Blick auf den Chart des japanischen Leitindex Nikkei 225 zeigt: Noch scheinen Chance und Risiko ausgewogen zu sein, denn:

Chance auf ein starkes zweites Halbjahr

Der Nikkei 225 ist noch vor dem EU-Referendum aus seiner Dreiecksformation, die einen schönen Befreiungsschlag nach oben hätte nach sich ziehen können, in die falsche Richtung ausgebrochen. Der Versuch, wieder in diese Formation zurückzukehren, wurde durch die scharf negative Reaktion auf den Sieg der EU-Gegner in Großbritannien vereitelt. Nicht gut, aber:

Vergangene Woche ist es gelungen, diesen Abwärtsschub genau auf Höhe des bisherigen, im Februar markierten Jahrestiefs zu stoppen und in eine Gegenbewegung zu verwandeln. Das ist eine Chance für eine Trendwendeformation in Form eines großen Doppeltiefs, welches eine tadellose Basis für ein starkes zweites Halbjahr wäre. Ob die japanische Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt, ist dabei zwar eine offene und wichtige Frage. Aber selbst, wenn man diese Frage mit „eher nicht“ beantworten müsste: Das Geld, das momentan tendenziell aus Europa herausfließt, sucht nach Alternativen. Und ein wieder in Fahrt kommender japanischer Aktienmarkt würde dieses Kapital allemal locken können.

Auf den Bereich um  16.400 achten

Was aber voraussetzt, dass dieser auch wirklich wieder in Fahrt kommt. Noch ist hier nicht entschieden, ob sich die Chancen gegen die Risiken werden durchsetzen können. Bricht dieses bisherige Jahrestief, indem der Nikkei 225 unter 14.800 Punkte rutscht, wäre dieser Markt eine Short-Chance, aber keine Basis für mittelfristige Aktienkäufe. Es gälte daher, unbedingt diszipliniert abzuwarten, bis der Trigger-Point, der entscheidende charttechnische Ankerpunkt, überwunden ist, der der bullishen Seite die besseren Karten in die Hand geben würde.

Wer vorsichtig bleiben will, wartet ab, bis das „alte“ Dreieck mit Closings über der 200-Tage-Linie überboten ist, das wäre momentan bei Kursen über 17.500 der Fall. Wer ein wenig risikobereiter vorgehen möchte, könnte indes bereits mit dem Einstieg beginnen, sobald der im Chart rot hervorgehobene Trigger-Point in Form des Kreuzwiderstands aus dem Tageshoch des 24. Juni, der unteren Begrenzung des Dreiecks und der 20-Tage-Linie mit Schlusskursen über 16.400 Punkten bezwungen wäre!

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