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Wird Rohöl wieder zum Rallye-Faktor?

Erinnern Sie sich? Im Frühjahr sausten DAX & Co. auch dann nach oben, wenn es nichts Besonderes über die Nachrichtenticker gab. Es reichte, wenn Rohöl stieg. Darüber schüttelten viele den Kopf, denn logisch war das beileibe nicht. Sicher, steigende Ölpreise würden eine steigende Ölnachfrage wiederspiegeln und damit ein Hinweis auf ein wieder anziehendes Wachstum der Weltwirtschaft sein, wenn nicht …

… der erdrückende Teil der Trades am Rohölmarkt kurzfristige Zockerei gewesen wäre. Selbst ein Rückgang der US-Lagerbestände als einzige regelmäßige Information über die aktuelle Lage von Angebot und Nachfrage war da nicht zu sehen – und doch sauste Rohöl der Sorte Nordsee Brent (hier im Chart) zusammen mit den US-Ölsorten von den Januar-Tiefs aus um knapp 80 Prozent nach oben. In dem Moment aber, als die US-Öllagerbestände vor zwei Monaten dann wirklich regelmäßig sanken, war es vorbei mit der Öl-Rallye … und somit auch mit deren Sogwirkung auf den Aktienmarkt. Da hieß es dann: „Selling on good news“.

Aber diese enge Korrelation blieb trotz mangelnder Logik erhalten. Was bedeuten würde: Sollte Rohöl jetzt wieder richtig in Fahrt kommen, kann das genau der entscheidende Aspekt sein, der sicherstellen würde, dass die Versuche des Dow Jones, sich nachhaltig über seine bisherigen Rekordstände aus dem Mai 2015 zu schwingen und des DAX, eine nachhaltige Aufwärtswende nach der unruhigen Phase im Anschluss an das Referendum in Großbritannien zu erreichen, erfolgreich sind. Bis gestern hatte man nicht den Eindruck, dass da mit Schützenhilfe zu rechnen sein könnte. Heute indes sieht das anders aus:

Rohöl Brent legt am frühen Nachmittag über drei Prozent zu. Gerade erst hatte Rohöl negative Vorgaben geliefert, als man negativ auf erneut gefallene und damit eigentlich bullish wirkende US-Öllagerbestände reagiert hatte. Aber heute wirkt es, als könnte der Turnaround gelingen. Die letzte Woche gebrochene Unterstützung in Form der Juni-Tiefs ist bereits wieder angelaufen. Und sollte es in den kommenden Tagen gelingen, den kurzfristigen Abwärtstrend durch Schlusskurse über 50 US-Dollar zu bezwingen, hieße das:

Aus charttechnischer Sicht erst einmal Bahn frei für die bullishe Seite bei Rohöl selbst. Und aus psychologsicher Sicht mit Blick auf diese enge Bindung zum Aktienmarkt ein ganz erhebliches „Pfund“ für die Aktienmarkt-Bullen! Hier muss man jetzt ein Auge drauf haben … wir bleiben für Sie am Ball.

 

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