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Wird der Ölpreis zum Stimmungsbarometer für DAX und Dow Jones?

Bei DAX und Dow Jones sind die bullishen Akteure momentan unübersehbar auf der Flucht vor einer Korrektur. Die normalerweise sogar von Vorteil wäre, weil in Korrekturen zaudernde Akteure aussteigen, dann aber bei wieder anziehenden Kursen neu einsteigen müssen, neue, von verteidigten Unterstützungen überzeugte, andere Akteure ebenfalls kaufen und den Trend am Leben erhalten. Aber momentan liegen entscheidende Unterstützungen gefährlich nahe und darunter warten bei beiden Indizes dann erst einmal keine Auffanglinien mehr … 600 Punkte hätte der DAX nach unten Luft, wenn der Bereich 10.430/10.490 Punkte fiele, beim Dow Jones wären es 1.000 Punkte im Fall eines Bruchs des Bereichs um 19.700 Zähler. Das Problem dabei:

Dadurch wird immer wieder gekauft, wenn diese noch haltenden Unterstützungen näherkommen. Gerade heute sehen wir das beim DAX. Das könnten hier vorsorgliche Käufe sein, die einen Sicherheitspuffer aufbauen sollen, falls die mit Spannung erwartete, erste Pressekonferenz von Donald Trump heute um 17 Uhr zu negativen Reaktionen führen sollte. Könnte womöglich der Ölpreis enthüllen, wie die Stimmung der Investoren wirklich ist und somit als Indikation für DAX und Dow dienen? Durchaus denkbar. Schauen wir mal auf den Chart der Ölsorte Brent:

 

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Es fällt auf, dass der Ölpreis schon seit Wochenbeginn deutlich nachgibt, nachdem es in der Vorwoche im bereits zweiten Versuch misslang, das Juni 2016-Hoch bei knapp 58 US-Dollar zu überwinden und so Spielraum in Richtung 62 US-Dollar zu schaffen. Da bekannt ist, dass der Ölpreis kurzfristig weit weniger von Angebot und Nachfrage denn von reinem Trading dominiert wird, ist das durchaus ein „Omen“ für die Aktienindizes. Vor allem für den Dow Jones, denn auch da klappt es ja schon seit Wochen nicht, über die psychologisch relevante 20.000er-Linie hinaus zu gelangen. Dort, beim Dow, wird immer wieder erfolgreich versucht, die Konsequenz in Form einer größeren Korrektur zu verhindern und den Index in Reichweite zu halten, um diese runde Marke doch noch zu überbieten. Aber da ist eben das Risiko wegen des charttechnischen „Abgrunds“ von 1.000 Punkten so groß, dass man mit aller Macht verhindern will, dass der Index so weit zurücksetzt.

Bei Rohöl Brent hingegen haben wir noch Tuchfühlung zu der die Aufwärtsbewegung seit Januar führenden, im Chart braun gestrichelten Trendlinie und die 200-Tage-Linie bei 52 US-Dollar als „Sicherheitsnetz“. Hier, bei Rohöl, können die Trader daher unbesorgter so agieren, wie sie es anhand ihrer aktuellen Einschätzung und Stimmung tun wollen. Und da der Ölpreis unter Tradern grundsätzlich ein Symbol der Wachstumserwartungen der Weltwirtschaft ist, scheint man da deutlich vorsichtiger geworden zu sein. Das ist eine Indikation dafür, dass auch die Stimmung am Aktienmarkt kippt, man aber dort noch mehr willens und/oder imstande ist, die Kurse oben zu halten. Vorshcht vor allem, wenn bei Rohöl Brent eben dieses Sicherheitsnetz in Form der 200-Tage-Linie bei 52 US-Dollar reißen sollte!

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