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Wir bleiben für den DAX positiv gestimmt! [Ausgabe 10.12.15]

Die am Freitagnachmittag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten waren eine Überraschung. 271.000 neue Stellen und der Rückgang der Arbeitslosenrate auf 5,0 Prozent – das war deutlich besser als erwartet und deutet an, dass die Lage sich am US-Arbeitsmarkt nach zwei schwächeren Monaten wieder stabilisiert. Wirklich erfreut war man aber vor allem … in Europa!

Denn das waren genau die Konjunkturdaten, auf die die US-Notenbank gewartet hat, sagte man sich. Man hatte im Statement der letzten Sitzung ja betont, dass man die Entwicklung des Arbeitsmarkts und der Inflation nun genau prüfen werde um zu entscheiden, ob die Leitzinsen in der nächsten Sitzung am 16. Dezember angehoben werden. So konkret war man in den letzten Monaten nie geworden.

Je mehr die US-Notenbank im eigenen Land stabiles Wachstum zu erkennen glaubt und dies als Basis sieht, die Leitzinsen anzuheben, desto mehr wächst dadurch der Druck auf die US-Exporteure, weil diese Politik den US-Dollar stärkt. Doch während man sich in den USA dadurch selber ausbremst, erhalten DAX, Euro Stoxx 50 und die anderen Eurozone-Börsen zugleich einen wichtigen Rückhalt in Form eines fallenden Euro, der durch die Aussagen der US-Notenbank und der Arbeitsmarktdaten vom Freitag nun eine Reihe wichtiger Unterstützungsmarken durchbrochen hat und als nächstes markantes Kursziel das bisherige Jahrestief von 1,0463 US-Dollar anpeilen kann.

Die Märkte im Überblick:

DAX – In den letzten Tagen sahen wir zwar keine neuen bullischen Impulse nach oben, doch ist eine Verschnaufpause nach mehr als 15 Prozent Plus in wenigen Wochen eine willkommene Abwechslung. Nach wie vor haben wir das Potential uns in Richtung des Gaps von August in Richtung 11200 zu gehen, während wir nach unten hin nach wie vor die Unterstützung im Bereich zwischen 10500 und 10600 Punkte haben. Bis Jahresende gehen wir eher weniger davon aus, dass der Gesamtmarkt nochmals ordentlich in die Knie gehen wird. Dennoch müssten wir gehörig aufpassen, falls die Unterstützungen nach unten gebrochen werden. Solange dies jedoch nicht der Fall ist, bleiben wir nach wie vor positiv gestimmt, was den DAX angeht.

S&P 500 – Auch die US-Märkte sind in den letzten Tagen in eine leichte Korrektur übergegangen. Dies ist aber ebenfalls wenig verwunderlich, nachdem alleine der S&P500 im Oktober knapp 10 Prozent an Wert zulegen konnte. Kleine Zwischenkorrekturen gehören zu einer gesunden Gesamtentwicklung dazu, um die Kurse vor einer Überhitzung zu bewahren.

Gold – Auf den Fehlausbruch im Goldpreis haben wir in den letzten beiden Ausgaben deutlich hingewiesen und wir hoffen zumindest einige Anleger davon abgehalten zu haben hier Long zu gehen. Die Bullen wurden hier eindeutig am falschen Fuß erwischt und kurz nach dem Ausbruch nach oben, sahen wir hier einen Abschlag von 10 Prozent in nur drei Wochen. Dies ist auch weiterhin ein klares Zeichen dafür, dass wir uns nach wie vor in einer längerfristigen Abwärtsbewegung befinden.

Light Sweet Crude Oil – Nach wie vor sind wir hier recht weit von einem längerfristigen Kaufsignal entfernt. Seit September geht es mal rauf und mal runter, aber so recht will sich der Ölpreis weder nach oben, noch nach unten bewegen. Somit können wir uns hier auch weiterhin nur auf den längerfristigen Trend verlassen, welcher nach wie vor klar nach unten zeigt. Daher sehen wir derzeit auch keine wirklich gute Einstiegsgelegenheit.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und viel Erfolg beim Handel.101

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