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Wie der Ölpreis die Börsen beeinflusst

Auf den ersten Blick sind Mittelstandsanleihen durchaus attraktiv. In Zeiten, in denen es für für kurz laufende Bundesanleihen negative Zinsen gibt (Sie können sich also exakt ausrechnen, wieviel Sie mit dem Kauf solcher Papiere verlieren), wirken Kupons von 5, 6 oder 7 und noch mehr Prozent durchaus attraktiv. Und „deutscher Mittelstand“, das klingt doch auch solide, nicht wahr? Doch Vorsicht! Mittelstand ist nicht Mittelstand. Und es sollte zu denken geben, warum ein Unternehmen z.B. Anleihen mit mehr als 7% Kupon begibt, wenn Hausbanken zu deutlich geringeren Zinsen Anlageinvestitionen finanzieren. Vielleicht ist dieses Unternehmen bei Banken eben nicht ausreichend kreditwürdig und begibt deshalb Mittelstandsanleihen?

Es gab zuletzt einige herbe Nackenschläge für Anleger(innen), die auf Mittelstandsanleihen gesetzt haben. So hatte ein Anbieter von Tiernahrung Probleme, seine Anleihen zu bedienen – die Lösung: Die Laufzeit wird verlängert, der Zinssatz herabgesetzt. Den Investoren wurde gewissermaßen die Pistole auf die Brust gesetzt: Wenn ihr dem nicht zustimmt, droht die Pleite. Und die Investoren stimmten zu.

KTG Agrar als abschreckendes Beispiel
Jüngstes Beispiel: Die KTG Agrar SE, ein Unternehmen, das landwirtschaftliche Güter produziert. Am 6. Juni wäre eine Kuponzahlung fällig gewesen. Der Kupon der Anleihe sieht mit 7,125% durchaus attraktiv aus. Doch der Kupon muss auch gezahlt werden! Und genau das steht hier zur Debatte. Denn die Zahlung am 6. Juni erfolgte nicht – soll jetzt spätestens bis zum 20. Juni erfolgen. Die Investoren können zittern – und das sollte durchaus als Warnung vor dieser Anlagekategorie aufgefasst werden.

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