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Was ist mit Rohöl los?

Soeben kam es auf den Tisch: Die US-Öllagerbestände sind in der vergangenen Woche erneut gefallen – und das mit -6,2 Millionen Barrel nicht zu knapp. Das ist das dritte Minus in Folge – und der Lagerbestands-Rückgang summiert sich damit in diesen drei Wochen auf ungefähr 21 Millionen Barrel – eine bislang in einer solchen Zeitspanne nicht beobachtete Größenordnung. Und die Zahlen sind umso überraschender, als die Analysten zuvor, wie in den letzten Wochen immer, mit einem Zuwachs (von 3,35 Millionen Barrel im Durchschnitt der Schätzungen) gerechnet hatten. Rohöl müsste also förmlich durch die Decke gehen, aber:

Gezielte Short-Attacken?

Per 17 Uhr, eine halbe Stunden nach Veröffentlichung der Daten, beträgt der Anstieg gerade einmal 1,15 Prozent. Und gegenüber dem Kursniveau, das Brent vor der Veröffentlichung des ersten heftigen Lagerbestands-Rückgangs vor zwei Wochen hatte, liegt der Kurs sogar im Minus. Das ist doch unlogisch, oder nicht?

In der Tat. Zumal man an einer steigenden Nachfrage alleine deswegen nicht allzu sehr zweifeln sollte, weil der Baltic Dry Index, der die Schiffsfrachtraten für wichtige Rohstoffe abbildet, ebenfalls zuletzt deutlich gestiegen ist. Da geht also offenbar momentan etwas voran in der Weltwirtschaft. Doch der Ölpreis hat im Gegenzug mit der Unterstützungszone 44,50/45,50 US-Dollar zu kämpfen, statt nach oben davonzuziehen. Ein Grund kann sein:

Die Bären könnten auf die Nase fallen

Massive Short-Positionen großer Hedgefonds, die diese Positionen gegen den Gegenwind bullisher Fundamentals verteidigen, indem sie immer wieder neu Short gehen. Solch ein Verhalten wäre kein Novum. Aber oft geht so etwas auch grandios daneben. Und würden diejenigen, die momentan alles geben, um Rohöl niedrig zu halten, aufgeben müssen, hieße das:

Short-Positionen sofort eindecken. Was dadurch erfolgt, dass man in entsprechender Positionsgröße Long geht – und das würde zu einer Rallye führen, die sich gewaschen hätte. Würde der Kreuzwiderstand aus der momentan unterbotenen kurzfristigen Aufwärtstrendlinie und der im Chart braun eingezeichneten 20-Tage-Linie mit Schlusskursen über 48 US-Dollar überwunden, wäre das ein erstes Indiz, dass die Bären ihr Spiel verlieren!

 

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