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WARUM UNS EINE STRENGE US-NOTENBANK RECHT SEIN KANN

Steigende Zinsen sind immer schlecht für den Aktienmarkt, behauptet eine Faustregel. Aber das ist nicht immer richtig. Denn wenn Leitzinsen angehoben werden, weil die Wirtschaft rasant wächst, steigen auch die Unternehmensgewinne. Und wenn eine Notenbank mit Zinserhöhungen nur verhindern will, dass das Wachstum aus dem Ruder läuft und eine zu hohe Inflation produziert, schadet das der Wirtschaft nicht, sondern schützt sie eher davor, dass sich Konsum und Produktion so verselbstständigen, dass irgendwann die Sicherung durchbrennt und das Ganze wie eine Blase platzt. Das kann man nicht als negativ ansehen. Aber …

… natürlich wäre es problematisch, wenn eben dieses Wachstum keineswegs so stark ist, wie es das für Zinsanhebungen sein sollte. Denn ist das Wachstum zu gering, kann die durch steigende Leitzinsen verursachte Verteuerung von Krediten für Unternehmen und Privathaushalte den Konsum und damit in der Folge die Produktion so früh und so deutlich bremsen, dass das Wachstum dadurch abgewürgt wird, statt nur im Zaum gehalten zu werden. Und genau das ist das Problem, das die US-Investoren bei den Plänen der US-Notenbank sehen. Das Leitzinsniveau an sich mag immer noch nahe Null sein, aber das ist für die Beurteilung, ob ein solcher „Ausbrems-Effekt“ entsteht, nicht entscheidend. Entscheidend ist nur: Konsum und Produktion auf Pump würde teurer.

EIN STEIGENDER DOLLAR KANN UNS NUR RECHT SEIN

Doch dieses Problem ist nicht das unsere, sondern das der Amerikaner. Sicher, die Weltwirtschaft ist extrem eng vernetzt. Wenn in Detroit ein Sack Mais umfällt, spürt man das irgendwann auch in Europa ebenso wie in China oder Japan. Aber das ist eben noch der Effekt solcher Zinsverschiebungen bzw. der Pläne solcher Verschiebungen auf den Devisenmarkt. Je höher das Zinsniveau eines Währungsraums, desto höher ist auch die Rendite der dortigen Anleihen. Und auch die Perspektive zukünftig höherer Zinsen spielt da eine wichtige Rolle. Je höher die Rendite der Anleihen, desto lukrativer werden sie auch für ausländische Anleger. Damit die diese Anleihen aber kaufen können, brauchen sie die jeweilige Landeswährung, in diesem Fall also den US-Dollar. Was bedeutet: Die Nachfrage nach Dollars wächst, der Kurs des Greenback steigt. Und das ist der Punkt.

Denn ein steigender US-Dollar zum Euro bedeutet, dass die Waren der US-Exporteure außerhalb der USA teurer werden, weil eben der Dollar teurer wird. Das behindert deren Umsatz, unterstützt aber im Umkehrschluss den Umsatz derjenigen Unternehmen, deren Waren in China, Brasilien, Südafrika oder sonstwo eben nicht teurer werden, weil deren Basiswährung im Vergleich zum Dollar billiger wird – und genau das passierte nun als Effekt des US-Notenbankprotokolls mit dem Euro.

Sie sehen im Chart, dass der Euro schon kurzzeitig über die Widerstandszone 1,1376/1,1495 US-Dollar nach oben hinausgelaufen war. Jetzt aber ist er durch diese Zone wieder nach unten durchgerutscht. Und je tiefer der Euro zum US-Dollar fällt, desto besser für die Exporteure der Eurozone, so dass die strenge US-Notenbank sich für die europäischen Märkte aus dieser Warte heraus sogar als Stütze erweist!

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