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Warum heute um 14:30 Uhr Weichen gestellt werden

Heute um 14:30 Uhr kommen die US-Arbeitsmarktdaten für August. Diese Daten stehen an jedem Monatsbeginn an. Und nicht immer sind sie für das Kursgeschehen entscheidend. Aber diesmal schon. Warum?

Weil die Anleger fürchten, dass die US-Notenbank das Wachstum völlig abwürgt, weil sie quasi den falschen Mond anheult, indem sie sich so massiv auf den Arbeitsmarkt konzentriert, wenn es darum geht, die Stabilität der US-Wirtschaft einzuschätzen.

Keine Wachstumsdynamik in den USA

Die jüngsten US-Konjunkturdaten waren keineswegs umwerfend. Das Bruttoinlandsprodukt für das 2. Quartal lag auch in der zweiten Berechnung bei nur knapp +0,3 Prozent (entspricht +1,1 Prozent in der dort immer angegebenen annualisierten Jahresrate). Die Unternehmensgewinne sind in diesem Zeitraum gefallen. Und gestern wurde der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in den USA mit 49,4 Punkten veröffentlicht – ein negativer Wert, der andeutet, dass in diesem Bereich kein Wachstum vorliegt.

Die Arbeitsmarktdaten jedoch hinken der aktuellen Entwicklung meist mehrere Monate hinterher. Denn so schnell, wie sich die Lage in einem Unternehmen ändert, sind Mitarbeiter weder entlassen noch eingestellt. Was wir da jeweils am ersten Freitag eines Monats auf den Tisch bekommen, ist ein Spiegel dessen, was vor zwei, drei oder vier Monaten in den Unternehmen an Veränderung auftrat. Und das ist nicht das alleinige Problem:

Notenbank auf Arbeitsmarkt fixiert

Die Investoren kritisieren zu Recht, dass diese Daten extrem ungenau und irreführend sind. Dazu bringen wir Ihnen gleich noch eine gesonderte Analyse. Daher ist man zu Recht nervös, denn:

US-Notenbank-Vizepräsident Fisher sagte erst letzte Woche, dass diese Daten entscheidend hinsichtlich der Frage sein können, ob die US-Notenbank in ihrer kommenden Sitzung am 20./21. September zum zweiten Mal nach Dezember 2015 die Leitzinsen anhebt. Sicher, es würde nur ein Viertel Prozent werden – und der Chart zeigt, wie wenig das im langfristigen Vergleich wäre. Aber:

In einem Niedrigzins-Umfeld, in dem sich Verbraucher und Unternehmen an extrem niedrige Zinsen gewöhnt haben, kann das reichen, um die US-Konjunktur empfindlich zu bremsen … mehr, als sie verkraften kann. Dass die Anleger das erkennen und die Notenbank nicht, ist hochbrisant. Kein Wunder also, dass man diese Daten heute um 14:30 Uhr mit großer Unruhe erwartet.

 

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