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Wann wird die US-Wahl zum Börsen-Faktor?

Im Grunde ist es ja verwunderlich, dass man an der US-Börse so tut, als sei alles wie immer. Es sind noch zwölf Wochen bis zur Wahl des neuen US-Präsidenten. Und es ist gut möglich, dass sich danach vieles und einiges davon dramatisch ändert. Wieso reagieren die Anleger nicht?

Donald Trump mit seinen gefährlichen Ideen, der in letzter Zeit immer öfter den Beweis erbringt, dass er charakterlich ein höchst fragwürdiger Präsident wäre, ist zwar durch diverse Ausfüge in Fettnäpfchen deutlich in der Wählergunst gefallen. Aber das komplizierte US-Wahlsystem lässt immer die Möglichkeit ofen, dass er dennoch gewinnen könnte. Zum einen, weil man zweifellos die letzten Wochen nutzen wird, um auch Mrs. Clinton wieder in die Negativ-Schlagzeilen zu bringen. Zum anderen, weil man, je nachdem, welche Bundesstaaten man gewinnt, auch mit weniger Stimmen als der Gegner gewinnen kann, wie es das Beispiel Bush vs. Gore im Jahr 2000 gezeigt hat.

Aber das Desinteresse der Investoren ist nur aufgesetzt. Natürlich ist man auch dort nervös, zumal man sich nicht recht sicher ist, ob Hillary Clinton für die US-Konjunktur auch wirklich eine gute Wahl wäre. Aber:

Die US-Wirtschaft wird nicht angetastet

Zum einen sind die Wirtschaftsprogramme beider Kandidaten noch ziemlich difus. Zum anderen weiß man: Was da versprochen wird, muss erst einmal in der Realität bestehen können. Mehr ausgeben und zugleich die Steuern senken, wie es z.B. Trump ankündigt, wird nicht funktionieren, wenn man es nicht so geschickt anpackt, dass die Mehrausgaben wirklich in mehr und bessere Arbeitsplätze, steigende Löhne und deutlich steigenden Konsum münden. Das aber wäre nur dann zu erwarten, wenn sich der neue Präsident bzw. die neue Präsidentin gezielt auf die Wirtschaft fokussiert und die Wirtschaft nicht z.B. militärischen Zielen unterordnet.

Aber genau das ist unwahrscheinlich, zumal man in der US-Politik der Meinung ist, in der Wirtschaft laufe alles eigentlich ganz rund. Das gesellschaftspolitische und sozialpolitische Element, allem voran die ungehemmt größer werdende Schere zwischen arm und reich, wird der Sozialpolitik zugeordnet. Die Wirtschaftspolitik, wo dieses Problem seinen Ursprung hat, wird nicht angetastet. Nicht zuletzt, weil es in den USA üblich ist, dass große Unternehmen „ihre“ Kandidaten mit großzügigen Spenden bedenken und dafür nach der Wahl ihre „Belohnung“ haben wollen. Das ist allgemein bekannt und, während man hierzulande dagegen Sturm laufen würde, auch akzeptiert.

Die echte Reaktion kommt nach der Wahl

Zusammengefasst heißt das: Man geht zum einen davon aus, dass die Unternehmen weiterhin im Großen und Ganzen tun und lassen können, was sie wollen, egal, wer da dann im Januar ins Oval Ofce einziehen wird. Und man hat bislang keine ausreichenden Fakten in der Hand, was die jeweiligen Kandidaten tun werden und zudem noch keine ausreichend klare Tendenz, wer am Ende vorne liegen wird, um daraus konkrete Maßnahmen ableiten zu können, sprich um ein- oder im Gegenteil auszusteigen.

Wird sich das nach der Wahl ändern? Man darf gespannt sein … auf Seite 11 sehen wir uns mal an, wie sich der US-Markt nach den letzten Präsidentschaftswahlen entwickelt hat!

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