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Wall Street kontrovers: Die Arbeitsmarktdaten sind pures Gift

Eigentlich scheinen sie ja nur Konjunkturdaten wie alle anderen zu sein. Aber wenn man mal genauer hinsieht, stellt man fest: Diese Daten tendieren dazu, das Papier nicht wert zu sein, auf dem sie stehen! Aber zugleich werden sie als Basis für extrem wichtige Entscheidungen herangezogen, nämlich hinsichtlich der Frage, ob die Leitzinsen angehoben werden oder nicht, was die gesamte US-Wirtschaft und am Ende aufgrund der engen Bindungen in einer globalisierten Weltwirtschaft auch Europa, China, Japan und den Rest der Welt beeinflusst. So betrachtet sind die Arbeitsmarktdaten einfach nur gefährlich.

Wieso sind diese Daten so problematisch? Aus zwei Gründen. Zum einen dauert es seine Zeit, bis eine Verbesserung oder Verschlechterung der Lage in einem Unternehmen zu Einstellungen oder Entlassungen führt und die dann auch noch vollzogen sind. Da reden wir von Monaten. Das heißt: Kaum eine Konjunkturzahl hinkt der aktuellen Lage so hinterher wie die des Arbeitsmarkts. Aber wenn das nur schon alles wäre. Es kommt noch schlimmer:

Pi mal Daumen als Basis für Zinsentscheidungen

Die Daten sind extrem ungenau, einfach mal über den Daumen gepeilt. Warum? Weil sie auf Umfragen basieren, die einfach auf das ganze Land hochgerechnet werden. Und dann auch noch auf zwei völlig verschiedenen Umfragen, bei denen darüber hinaus die Antworten nicht auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

In der einen Umfrage werden Bürger angerufen und gefragt, ob sie momentan Arbeit haben oder nicht. Das wird gezählt und einfach auf die gesamten USA hochgerechnet, nach einem Schlüssel, der entsprechend der Bevölkerungszahl und des vermuteten Anteils an Selbständigen, Rentnern, Kindern und freiwillig nicht Beschäftigten ermittelt wird. Zwei Schätzungen nacheinander – sie ergeben die Arbeitslosenquote.

Dass diese Berechnungen grauenvoll ungenau sind, sah man zuletzt für die Mai-Daten. Extrem wenige neue Stellen … dennoch fiel die Arbeitslosenrate massiv von 5,0 auf 4,7 Prozent – im selben Zeitraum. Die Berechnung der neugeschaffenen Arbeitsplätze ist dabei ebenso umfragebasiert. Man ruft Unternehmen an, fragt, ob und wieviel sie eingestellt oder entlassen haben und rechnet das einfach hoch. Aber!

Job ist nicht gleich Job

Das wäre schon schlimm genug, aber es kommt noch ein ganz anderer Aspekt hinzu: Da diese Daten in keiner Weise berücksichtigen, wie qualifiziert ein Arbeitsplatz ist und ob derjenige, der ihn innehat, von dem gezahlten Gehalt überhaupt leben kann, sind diese Zahlen für die Beurteilung der Stärke der US-Wirtschaft ohnehin völlig ungeeignet. Denn es ist ein Unterschied, ob bei fünf Prozent Arbeitslosen ein Drittel oder mehr Jobs hat, von denen man nicht leben kann (oder gar zwei und mehr Jobs, die jeweils voll gezählt werden, so dass diese niedrige Arbeitslosenrate nur real scheint) oder ob die große Mehrheit gut bezahlte, ordentliche Arbeitsplätze hat und wirklich nur fünf Prozent keine Arbeit findet.

Dass die US-Notenbank solche Daten als Basis heranzieht, ob man den Leitzins anhebt oder nicht, ist somit eine extrem kritische Vorgehensweise … und da man das am Aktienmarkt sehr wohl weiß, haben die heute um 14:30 Uhr anstehenden, aktuellen Daten für August für den Aktienmarkt eine nicht unwesentliche Sprengkraft – je nachdem, ob sie stark oder schwach ausfallen, in beide Richtungen.

 

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