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VW: Sollten die Bären langsam nervös werden?

Könnte diese „Umweltprämie“, so durchschaubar sie auch darauf ausgelegt scheint, aus einem Fehlverhalten am Ende doch noch einen Gewinn zu ziehen, die Ertragslage des VW-Konzerns so aufpeppen, dass die Aktie wieder in einen Aufwärtstrend zurückkehrt? Diese Frage beschäftigt derzeit alle Akteure … aber kurzfristig muss die Antwort natürlich offen bleiben – das wäre erst am Jahresende abzuschätzen. Und auch, wenn dieser Schachzug der Umweltprämie verfangen sollte: VW ist ja nicht der einzige Konzern, der so vorgeht, alle anderen großen Hersteller tun dasselbe. Was kurzfristig bleibt, ist ein extrem angeschlagenes Renommee und das Wissen, dass die Abgasproblematik ebenso wie der Kartellvorwurf Belastungsfaktoren sind, die lange vorhalten werden.

So gesehen ist fraglich, ob der „Mini-Aufstand“, den die Aktie (ISIN: DE0007664039) momentan vornimmt, allzu weit tragen kann. Bislang ist die Dynamik, mit der sich die VW-Aktie wieder nach oben schiebt, überschaubar. Das geht noch nicht wirklich über das hinaus, was alleine das Eindecken von Leerverkäufen, sprich Gewinnmitnahmen des Bären-Lagers, ausmachen würden. Was wir derzeit sehen, ist nur ein Pullback, eine Gegenreaktion, die den Kurs zurück in die zuvor kurz nach unten verlassene Supportzone 127,90/130,50 Euro geführt hat. Erst, wenn die Aktie die momentan bei 131,68 Euro nach unten laufende 20-Tage-Linie als nächsten Widerstand klar überwinden würde, wäre es zumindest Zeit, sich über einen kurzfristigen Long-Trade Gedanken zu machen. Aber erst, wenn VW über die aktuell bei 136,33 Euro verlaufende 200-Tage-Linie hinauskäme, wäre da mehr zu erwarten als eine ganz kurzfristige Chance für aggressiv agierende, risikofreudige Trader.

Dreht die Aktie indes unter der 20-Tage-Linie wieder ab, würde das nächste Kursziel die untere Begrenzung des übergeordneten Abwärtstrendkanals sein, momentan bei 122 Euro nach unten unterwegs, sobald VW wieder aus dieser Chartzone 127,90/130,50 Euro herausrutschen sollte. Und noch ist das das klar wahrscheinlichere Szenario, noch müssten die Bären also nicht nervös werden.

 

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