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Vonovia: Was ist los mit den Immobilienaktien?

Seit August fallen die Immobilienaktien. Nicht nur die im DAX notierte Vonovia, ehemals Deutsche Annington. Auch die MDAX-Titel LEG Immobilien, TAG Immobilien und Deutsche Wohnen stehen seither unter Druck – und das nicht zu knapp. Was ist da los?

Schlechte Zahlen? Wenn, dann weiß da jemand etwas, was die Allgemeinheit nicht weiß, denn die Quartalsberichte dieser vier Unternehmen kommen erst in der ersten und zweiten Novemberwoche. Der Chart zeigt in dick blau die Vonovia mit ihrem gebrochenen Aufwärtstrend. Jetzt hat sich ein blitzsauberer Abwärtstrend etabliert, der so präzise läuft, dass man da nicht nur normale Verkäufe vermuten muss, sondern auch noch gezielte Leerverkäufe. Besonders auffällig:

Auffällig parallele Bewegung der Kurse

Alle vier Aktien, die anderen drei sind im Chart farbig mit dünneren Linien mit eingezeichnet, laufen in einem völlig gleichen Rhythmus. Entweder steigen alle oder es fallen alle. Seit einigen Tagen ist wieder abwärts angezeigt, wobei Dt. Wohnen und LEG bereits neue Tiefs in dieser Abwärtsbewegung markieren.

Eigentlich wirkt der Himmel am Immobilienmarkt noch strahlend blau, kein Wölkchen am Himmel. Immerhin ist der Run auf das eigene Häuschen wegen der fast geschenkt wirkenden Immobilienzinsen ungebrochen. Wo kann das Problem liegen?

Darin, dass ein solcher Run nicht beliebig verlängerbar ist. Diese Welle der Neubauten hat die Immobilen-, aber auch die Mietpreise gerade in den Metropolen derartig nach oben getrieben, dass manch einer durchaus den Gedanken haben könnte, dass es vielleicht bei diesen Immobilienwerten eine gute Idee sein könnte, am Zenit auszusteigen, bevor Preise und Nachfrage ins Rutschen geraten. Immerhin sind die Immobilienpreise in Deutschland seit 2008 um 30 Prozent gestiegen – in den Ballungsräumen dabei noch deutlich stärker.

Bei Gewerbeimmobilien tauchen Warnsignale auf

Zumal es durchaus ein Warnsignal gibt: Das Transaktionsvolumen bei Gewerbeimmobilien ist in den sieben größten deutschen Städten gegenüber dem Vorjahr spürbar zurückgegangen. Das deutet an, dass sich allzu viel höher steigende Preise auch im Wohnimmobilienbereich nicht mehr allzu lange durchsetzen lassen könnten.

Wir würden davon abraten, hier in fallenden Kursen automatisch ein Schnäppchen zu sehen. Besser wäre es abzuwarten, bis eine saubere Bodenbildung wieder in steigende Kurse übergeht, der Griff in das fallende Messer erscheint brandgefährlich. Denn gerade diese parallele Bewegung der einzelnen Aktien deutet an, dass hier große Investoren sukzessive aussteigen. Und sich gegen die „Großen“ zu stemmen, ist selten erfolgreich.

 

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