Bild

Die moderne Art der Geldanlage.
Für clevere Anleger.

Bild

Volkswagen: Kann die Wende doch noch scheitern?

Am Dienstag einigte sich der VW-Konzern mit den Zulieferern und konnte die Produktion an den durch den Lieferstopp blockierten Standorten wieder anfahren. Was das „Dieselgate“ angeht, gelang es, einen Gerichtprozess in den USA zu verhindern. Und zudem wurde ein erneutes Programm gestartet, um den Konzern noch effizienter und damit profitabler zu machen. Das klingt doch alles wunderbar – wo bleibt die Wende in der Aktie?

Der Haken ist, dass „Dieselgate“ alles ist, nur nicht vom Tisch. Wie hoch die Summen sind, die alleine in den USA zu bezahlen sind, ist nicht klar absehbar. Daran ändert nichts, dass man nun außerhalb eines auf die Sache an sich gerichteten Prozesses agiert. Zugleich kommen immer mehr Klagen aus anderen Ländern. Und die durch die massiv höhere Umweltbelastung entstandenen Schäden könnten, zumindest in den USA, ebenso noch Thema von Klagen werden.

Hinzu kommt, dass die Anleger sich unsicher sind, ob der Imageschaden nicht doch höher und nachhaltiger sein könnte als die weniger dramatisch als gedacht ausgefallene Reaktion der ersten Monate. Viele dürften da lieber die mittelfristige Entwicklung der Verkaufszahlen abwarten wollen … oder zumindest durch die Vollendung der Bodenbildung den Beleg der Trendwende in der Aktie sehen wollen. Aber wie es eben so ist an der Börse:

Wenn die einen nicht kaufen, kaufen die anderen auch nicht, weil ja keiner kauft. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass die „anderen“ schon wissen, warum sie nicht einsteigen. Dadurch hat sich die VW-Aktie zuletzt von der für eine Wende entscheidenden Widerstandszone 137/143 Euro entfernt. Und da die ersten, die darauf gebaut hatten, dass die Wende unmittelbar bevorsteht, nun schon wieder aussteigen, sehen wir im Chart nun sogar eine potenziell bearishe Konstellation, denn:

Sie sehen, dass der Kurs oberhalb der im Chart blau markierten 200-Tage-Linie (aktuell bei 117,50 Euro) ein kleines „Rounding Top“ ausbildet, wobei die Zwischenhochs seit Ende Juli jeweils tiefer liegen. Sollte diese 200-Tage-Linie fallen, kann es daher ungemütlich werden. Kurse zwischen 95 und 105 Euro wären dann aus rein charttechnischer Sicht allemal denkbar – und dann wäre das Thema Aufwärts-Trendwende erst einmal vom Tisch. Die kommenden Tage werden hier spannend!

 

PS: Sie möchten gerne regelmäßig informiert sein, wo sich Chancen auftun oder Risiken lauern? Gerne – nutzen Sie doch einfach unseren kostenlosen, börsentäglichen Newsletter „Börse am Mittag“. Einfach hier anmelden:

Börse am Mittag

Diese Aktien steigen im Crash!

  • Die größten Biotech-Hoffnungen!


  • Bis zu 1.024% Kurspotenzial!


  • WKN und konkretes Kauf-Timing!

Exklusiver Bonus: Sie erhalten unseren kostenlosen Newlsetter „Börse am Mittag“ für mehr Erfolg an der Börse. Herausgeber: WRB Media GmbH, Berlin.


Datenschutzbestimmungen