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Viel Luft nach oben … wenn die Wall Street hält

Ist das die gute alte „Mauer der Angst“, an der unser DAX nun langsam wieder nach oben klettert? Sehen wir also eine sehr positive Entwicklung, in der es deswegen zwei Schritte vor und einen zurückgeht, weil die Investoren besonnen und vorsichtig agieren, die Risiken genau im Blick haben und somit keine Gefahr besteht, dass hier irgendwelche Blasen platzen? Es sieht so aus, insbesondere, weil die US-Aktienmärkte ja seit Wochen auf Rekordniveau notieren und der DAX, Sie sehen es im Chart, noch ordentlich Luft bis zu seinem Allzeithoch bei knapp 12.400 Punkten hätte. Doch es kann nie schaden, genauer hinzusehen.

Aus charttechnischer Sicht sieht das Bild in dieser längerfristigen Darstellung auf Wochenbasis sehr gut aus. Es ist gelungen, den übergeordneten Abwärtstrendkanal nach oben zu durchbrechen. Jetzt sehen wir einen Rücksetzer, ein sogenanntes „Pullback“, an das Ausbruchsniveau. Gelingt es, oberhalb der nun als Unterstützung fungierenden oberen Begrenzung des Abwärtstrendkanals wieder nach oben zu drehen und das letzte Hoch zu überwinden, wäre das eine tadellose Bestätigung des Ausbruchs. Hinzu kommt:

Positive Entwicklung der Rahmenbedingungen

Die Quartalsbilanzen der deutschen Unternehmen sind per Saldo nicht übel ausgefallen. Die Bewertung des DAX ist mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis um 13 durchaus moderat und zu den Indizes an der Wall Street gäbe es noch allerhand Aufholpotenzial. So weit, so gut. Aber irgendetwas muss ja die Steinchen in der „Mauer der Angst“ stellen, sonst gäbe es sie nicht. Wo liegen die Gründe für die Vorsicht der Anleger?
Zum einen ist man mehrheitlich skeptisch, ob die „Schwarz-Weiß-Malerei“ der EU-Granden hinsichtlich des britischen Referendums hinhaut. Wird wirklich Großbritannien der Verlierer des eigenen EU-Austritts sein und die EU selbst nicht einmal ein blaues Auge abbekommen? Gerade außerhalb Europas ist man da skeptisch. Die ausländischen Investoren stehen seit Ende Juni eher auf der Verkäuferseite, was die Schere zwischen Wall Street und DAX bzw. Euro Stoxx 50 erklärt. Solange sich diese Sicht der Dinge nicht ändert, muss man den Markt somit ohne das Geld aus den USA oder Asien nach oben tragen.

Wall Street im Auge behalten!

Zum anderen traut man hier der Wall Street nicht über den Weg. Hierzulande zieht man angesichts der weit höheren Bewertung der dortigen Aktien, der dazu nicht wirklich passenden, mäßigen Konjunkturdaten und der unentschlossenen, aber tendenziell auf Zinsanhebungen fxierten Notenbankpolitik die Augenbraue hoch.

Ein Selbstläufer wird der DAX also auch nach diesem wichtigen, mittelfristigen Befreiungsschlag nicht werden. Aber die eigentlichen Risiken liegen nicht in Europa, wo der Aktienmarkt durchaus mit dem fundamentalen, konjunkturellen Umfeld mithält. Es sind die US-Börsen, die „nicht ohne“ sind, weil sie ungewöhnlich „teuer“ sind. Dort muss die Hausse halten, dann hätte der DAX noch gut Luft nach oben. Es würde sich somit anbieten, als besonnener Investor hier den Blick nach oben zu richten, an der Wall Street aber zugleich sorgsam darauf zu achten, ob da die auf der Folgeseite aufgezeigten Unterstützungen im marktbreiten US-Index S&P 500 halten!

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