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VERZERRTES BILD IN SHANGHAI

Man fragt sich ernstlich, wieso man sich eigentlich um diese Daten zu den Exporten und Importen in China Gedanken machen soll, wenn es die chinesischen Anleger selbst auch nicht tun. Und das tun sie nicht, oder? Schließlich ist der Shanghai Composite Index heute am Morgen sogar mit einem kleinen Plus von 0,14 Prozent aus dem Handel gegangen. Wenn dort Optimismus sieht, darf hier kein Pessimismus herrschen. Das wäre ja albern, oder?

Falsch. Denn das Bild, das dieser Index abliefert, ist verzerrt. Seit letztem Jahr stützen große Fonds den Index, mit Rückendeckung … oder besser „auf eindringlichen Wunsch“ … der Behörden.

Diese Stützungen haben bewirkt, dass z.B. der Hang Seng China Enterprises Index (HSCEI) die vergleichbaren Tiefs, die der hier im Chart gezeigte Shanghai Composite im Januar markierte, unterbot und der Shanghai Composite nicht. Denn der HSCEI ist in Hongkong notiert und wird durch diese Stützungskäufe nicht erreicht.

Sie sehen im Chart anhand des langen unteren Dochts der heutigen Kerze, dass der Shanghai Composite, der seit der Verteidigung der Januar-Tiefs Ende Februar nur gestiegen war, heute zeitweise sehr deutlich im Minus lag, genau gesagt um fast 100 Punkte. Das war die „echte“ Reaktion auf die Import/Export-Daten. Dann setzten diese Stützungskäufe ein, die den Index aus dem Minus zogen. Beim HSCEI in Hongkong indes, der die 40 wichtigsten dort gehandelten, aber in China selbst beheimateten Unternehmen listet, endete der Tag mit einem Minus von 1,4 Prozent. Man sollte sich daher hüten, das, was dieser Index da zeigt, einfach unbesehen für bare Münze zu nehmen …

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