Bild

Die moderne Art der Geldanlage.
Für clevere Anleger.

Bild

US-Arbeitsmarktdaten als Zünglein an der Waage

Der US-Arbeitsmarktbericht für Mai war fatal schlecht ausgefallen: Nur 11.000 neue Stellen waren geschaffen worden. Der US-Arbeitsmarktbericht für Juni hingegen war außerordentlich gut ausgefallen, da kamen 287.000 neue Jobs hinzu. Nimmt man aber beide Monate zusammen, lag man mit jeweils 149.000 neuen Jobs in einem Bereich, der nicht Fisch und nicht Fleisch war. Denn aufgrund der wachsenden Bevölkerung braucht die USA mit ihren über 300 Millionen Einwohnern monatlich mindestens 150.000 neue Arbeitsplätze, um die Arbeitslosenquote auch nur zu halten.

Dass zugleich diese Arbeitslosenquote im Mai, als kaum neue Stellen hinzukamen, von 5,0 auf 4,7 Prozent fiel und im Juni dann trotz fast 300.000 neuer Jobs wieder auf 4,9 Prozent stieg, macht das Bild noch nebulöser. Grund für diese widersprüchlichen Zahlen: Beide Zahlen werden voneinander getrennt ermittelt, beide über Umfragen, die beide zu wenige und auch noch ungeprüfte Daten erfassen. Dennoch werden sie dann auf die gesamten USA hochgerechnet – und dann kommen bisweilen eben auch solche Absurditäten zustande.

Ungenau und doch Basis für starke Schwankungen

Um 14:30 Uhr ist es nun mal wieder soweit: Das Zahlenwerk für den Juli steht an. Und auch, wenn man durch diese beiden Vormonate daran erinnert wurde, dass diese Daten nicht gerade trittfest sind, sie werden entscheiden, ob diese Handelswoche für die US-Börsen doch noch eine gute wird. Ob der Nasdaq 100 sein so nahe gekommenes, uraltes Allzeithoch aus dem Jahr 2000 (4.816 Punkte, Schlusskurs gestern 4.744 Punkte) bezwingt, ob Dow Jones und S&P 500 neue Verlaufsrekorde erreichen … oder eben doch eine Korrektur beginnt.

Diese Daten sind nun einmal wichtig, um eine Ahnung zu bekommen, wie es um die US-Konjunktur steht. Und damit einschätzen zu können, ob die US-Notenbank nun doch ihre nächste Leitzinsanhebung wagt oder nicht. Auch, wenn man weiß, dass der Arbeitsmarkt der aktuellen konjunkturellen Lage oft Monate hinterherhinkt, weil niemand Leute einstellt oder entlässt, nur, weil die Auftragslage mal für ein paar Wochen besser oder schlechter aussieht. Was für uns bedeutet:

Wir als Anleger müssen diese Daten richtig einordnen: Präzise sind sie nicht. Das aktuelle Bild der US-Wirtschaft spiegeln sie auch eher nicht wieder. Aber als Anlass für Trader, mal so richtig loszulegen und Ziele zu erzwingen, ob die nun auf der Long- oder auf der Short-Seite liegen, sind sie immer gut. Und das dürfte heute Nachmittag nicht anders sein.

Jetzt kostenlos für Börse am Mittag anmelden!

Diese Aktien steigen im Crash!

  • Die größten Biotech-Hoffnungen!


  • Bis zu 1.024% Kurspotenzial!


  • WKN und konkretes Kauf-Timing!

Exklusiver Bonus: Sie erhalten unseren kostenlosen Newlsetter „Börse am Mittag“ für mehr Erfolg an der Börse. Herausgeber: WRB Media GmbH, Berlin.


Datenschutzbestimmungen