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ÜBERALL STEHEN ENTSCHEIDUNGEN AN

Seit fast drei Wochen läuft der DAX in einer sehr schmalen Handelsspanne seitwärts. So etwas haben wir schon im März erlebt, bemerkenswerterweise sogar auf dem genau gleichen Kursniveau. Drei Wochen, das ist eine Zeitspanne, nach der den kurzfristigen Akteuren in der Regel der Kragen platzt und ein Ausbruch aus der Handelsspanne mit der Brechstange erfolgt. Damit zu rechnen, wäre für diese neue Handelswoche also kein Fehler. Doch in welche Richtung wird der Index dann davonziehen?

Das wiederum ist noch völlig offen. Denn die Rahmenbedingungen sind zwar relativ trübe, aber nicht wirklich schlecht oder gar dramatisch. Ob in China, in den USA, Japan oder der Eurozone, das Wachstum will nicht in Schwung kommen. Aber auf der anderen Seite zeichnet sich auch keine nennenswerte Verschlechterung ab. Noch gibt die weltwirtschaftliche Perspektive damit keine Ausbruchsrichtung vor. Und die anderen Assets? Was ist mit Rohöl, das den Tradern doch zuletzt als Leitstrahl diente?

NICHT NUR AM AKTIENMARKT SIND ENTSCHEIDUNGEN FÄLLIG

Auch beim Ölpreis ist offen, wie es weitergeht. Bislang ist man an der entscheidenden Hürde, deren Überwinden die Aufwärtsbewegung beschleunigen und so den Aktienmarkt stützen würde, noch nicht vorbei gekommen. Kurzfristig treten zudem auch Gold als potenzielles Warnsignal und der Euro in seiner Rolle als Exportstütze bzw. (wenn er zulegt) Exportbremse auf der Stelle. Können die im Wochenverlauf anstehenden Konjunkturdaten in die Bresche springen und die Richtung vorgeben?

Das anstehende Programm hätte allemal das Zeug, die Kurse in Bewegung zu setzen. Ganz vorne auf der Liste der wichtigen Daten stehen die aktuellen Mai-Ergebnisse des ZEW-Index der Konjunkturerwartungen morgen um 11 Uhr und der ifo-Geschäftsklimaindex am Mittwoch um 10 Uhr, die zusammen genommen ein brandaktueller und realistisches Bild der momentanen Konjunkturlage in Deutschland liefern.

NICHT VORGREIFEN!

Auch wichtig sind die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter in den USA, die am Donnerstag um 14:30 Uhr anstehen. Und einen Tag später, aber zur selben Uhrzeit, folgt dort die zweite, schon näher an der Realität liegende Berechnung des US-Bruttoinlandsprodukts im 1. Quartal (Prognose +0,9 Prozent nach +0,5 Prozent in der ersten Berechnung Ende April). Wichtig ist:

All diese Daten können die Kurse kurzzeitig deutlich bewegen. Aber erst, wenn wichtige Chartmarken auch am Ende eines Tages überwunden oder durchbrochen sind, ist eine charttechnische Entscheidung auch „spruchreif“. Nach drei Wochen ruhigem Handel kommt es auf ein paar Stunden geduldigen Abwartens nicht an, daher raten wir unbedingt dazu, einem Ausbruch des DAX aus seiner schmalen Handelsspanne auf keinen Fall vorzugreifen.

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