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Nestlé-Aktie bleibt ein Fels in der Brandung

Maggi, Buitoni, Nespresso. Wer kennt diese Marken nicht? Das Interessante: Dahinter steckt immer wieder der gleiche Konzern: Nestlé (WKN: A0Q4DC). Doch die Schweizer stellen viel mehr her als nur Würzmischungen, Kaffeekapseln, Fertigpizza und Pasta.

Für konservative Anleger ist die Nestlé-Aktie immer interessant. Die Position am Markt ist sehr stark. In vielen Märkten ist der Burggraben-Effekt intakt. Und krisenfest ist das Geschäftsmodell allemal. Gegessen und getrunken wird immer. Unser Tipp für Privatiers: Wenn du dein Vermögen darauf verwenden willst, einen verlässlichen Dividendenstrom abzusahnen, kannst du mit Nestlé wenig falsch machen.

 

Nestlé hat Preismacht

Dank seiner vielen starken und weltweit bekannter Marken kann Nestlé stärkere Margen erzielen als die Hersteller von No-Name-Produkten. Die starke Marktposition erkennen wir auch daran, dass Nestlé bislang keinerlei Probleme damit hatte, seine Preise in der Krise anzuheben. Im ersten Quartal 2022 kletterten diese im Schnitt um 6,5 %. Und das ohne negative Folgen auf die Absatzmenge. Das ist wirklich hervorragend.

Aber es ist auch nur eine Momentaufnahme. Schauen wir auf makroökonomische Daten, insbesondere auf die anziehende Inflation, dann wissen wir: Die Krise hat gerade erst begonnen. Es kann also sein, dass auch Nestlé in schwierige Fahrwasser gerät, weil der Konzern nicht mehr so leicht steigende Kosten weitergeben kann. Wir bleiben daher also eher vorsichtig.

 

Es gibt noch Wachstumsfantasie

Sicherlich: In den Industrieländern ist das Segment Lebensmittel relativ gut gesättigt. Doch selbst hier sind, dank der demografischen Entwicklung, jedes Jahr ein paar Prozent Wachstum möglich. Zudem gibt es noch ein paar, ausgewählte Bereiche, die das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht haben. Wir denken da beispielsweise an Kaffee oder die Veggie-Sparte. Genau in diese Bereiche steckt Nestlé aktuell sehr viel Geld.

Nestlé

Quelle: TIKR.com

 

Das Nestlé-Management liefert souverän ab

CEO Mark Schneider geht seinen Aufgaben eher im Stillen nach. Medienrummel meidet er. Seinen Job erledigt er cool und unaufgeregt. Uns beeindruckt auch, wie Schneider mit der Kritik des aktivistischen Investors Daniel Loeb umging. Er ließ sich nicht ins Bockshorn jagen. Statt Geschäftsbereiche zu verkaufen, wie es Daniel Loeb gefordert hatte, steckte Schneider das Geld lieber in margenstarke Bereiche. Auch damit brachte er Nestlé wieder auf Wachstumskurs. Sein Plan ging bisher auf.

Nestlé arbeitet auf solidem Fundament. Zwar hat der Lebensmittelriese Nettoschulden. Diese fallen aber mit aktuell 31,8 Mrd. Schweizer Franken eher moderat aus. Der jährliche Umsatz wiegt dreimal so viel. Die Eigenkapitalquote liegt seit Jahren konstant bei rund 39 %.

 

Fazit

Nestlé überzeugt nicht nur als Dividendenaktie. Seit mehr als 26 Jahren steigern die Schweizer Jahr für Jahr die Dividende. Die Dividendenrendite auf den aktuellen Kurs liegt bei 2,5 %. Anleger können zudem langfristig auf eine Kursrendite hoffen. Mit Blick auf die Cashflow-Prognosen der kommenden zehn Jahre taxieren wir den fairen Wert der Aktie auf rund 150 Schweizer Franken. Unter dem Strich bleibt Nestlé also genau das, was langfristig orientierte Anleger derzeit im Depot benötigen: ein solider Fels in der Brandung mit krisenfestem Geschäftsmodell.

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