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Die United Health-Aktie bietet Dir alles, was Du brauchst

Langfristiges Kurspotenzial sehen wir derzeit beim US-amerikanischen Gesundheitsexperten United Health (WKN: 869561). Die Aktie bereitete den Anlegern in den vergangnenen zehn Jahren viel Freude. Seit September 2012 kletterte ihr Kurs um 858 % auf heute 521,02 US-Dollar (Stand aller Daten: 19. September 2022).

Und damit ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 26,7 sieht auf den ersten Blick zwar hoch aus. Aber wenn wir uns das Cashflow-Potenzial der kommenden Jahre genau anschauen, liegt der langfristig faire Wert der Aktie bei rund 700 US-Dollar. Wer jetzt investiert, bekommt also eine schöne Sicherheitsmarge. Aber fangen wir vorn an.

United Health

Quelle: TIKR.com

United Health setzt auf einen Megatrend

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass fast 70 Prozent der US-Amerikaner im Alter ab 62 Jahren körperliche Gesundheit als besonders wichtig erachten. Viele von ihnen fühlen sich zwar gut und bemühen sich aktiv, ihre Fitness zu erhalten und zu verbessern. Aber fast alle machen sich auch Sorgen, krank zu werden oder ins Krankenhaus zu müssen.

Und hier kommt United Health ins Spiel: Das Unternehmen bietet unter anderem spezielle Gesundheitsdienste für ältere Menschen an. Die Wachstumsaussichten sind also gut. Der Umsatz wächst seit vielen Jahren kontinuierlich. Und auch die Gewinnmarge steigt, von 4,2 % im September 2015 auf 6 % im Juni 2022.

 

United Health kann mit Geld umgehen

Das lässt sich wunderbar anhand der Kapitalrenditen erkennen. Diese sind im Konkurrenzvergleich herausragend. Für die vergangenen zwölf Monate liegt die Gesamtkapitalrendite bei 8,7 Prozent und damit deutlich höher als bei einigen Konkurrenten.

Gleichzeitig ist weiteres Gewinnwachstum möglich, wenn das Unternehmen die Kostentreiber im Blick behält und ein angemessenes Preismodell beibehält.

 

Das Management hat Skin in the Game

Und das ist immer ein exzellentes Zeichen. Denn wenn Vorstände und andere Insider Anteile am eigenen Unternehmen besitzen, zeigt das dreierlei:

  1. Sie denken langfristig.
  2. Sie sind vom Geschäftsmodell überzeugt.
  3. Sie vertrauen darauf, dass das Unternehmen noch weiter wächst.

Im Fall von United Health haben fast alle wichtigen Vorstände größere Aktienpakete: CEO Andrew Witty hat Aktien im Wert von rund 39,9 Mio. US-Dollar. Zum Vergleich: Sein Jahresgehalt beträgt weniger als die Hälfte, nämlich 18,4 Mio. US-Dollar.

Zwei andere Führungskräfte haben sogar noch mehr Aktien: Dirk McMahons Paket wiegt 40,2 Mio. US-Dollar und John Rex’ Paket 77,2 Mio. US-Dollar. Gleichzeitig verdienen beide deutlich weniger Geld als Witty.

 

Fazit

Was willst Du mehr? Mit der United Health-Aktie holst Du Dir ein Unternehmen mit exzellenten Wachstumsaussichten und steigenden Margen ins Depot. Das Management ist auch finanziell am Erfolg beteiligt und weiß, wie es das Geld der Aktionäre anlegen muss. Willst Du auf den Megatrend Demografie setzen, solltest Du Dir United Health auf jeden Fall genau ansehen.

Nestlé-Aktie bleibt ein Fels in der Brandung

Maggi, Buitoni, Nespresso. Wer kennt diese Marken nicht? Das Interessante: Dahinter steckt immer wieder der gleiche Konzern: Nestlé (WKN: A0Q4DC). Doch die Schweizer stellen viel mehr her als nur Würzmischungen, Kaffeekapseln, Fertigpizza und Pasta.

Für konservative Anleger ist die Nestlé-Aktie immer interessant. Die Position am Markt ist sehr stark. In vielen Märkten ist der Burggraben-Effekt intakt. Und krisenfest ist das Geschäftsmodell allemal. Gegessen und getrunken wird immer. Unser Tipp für Privatiers: Wenn du dein Vermögen darauf verwenden willst, einen verlässlichen Dividendenstrom abzusahnen, kannst du mit Nestlé wenig falsch machen.

 

Nestlé hat Preismacht

Dank seiner vielen starken und weltweit bekannter Marken kann Nestlé stärkere Margen erzielen als die Hersteller von No-Name-Produkten. Die starke Marktposition erkennen wir auch daran, dass Nestlé bislang keinerlei Probleme damit hatte, seine Preise in der Krise anzuheben. Im ersten Quartal 2022 kletterten diese im Schnitt um 6,5 %. Und das ohne negative Folgen auf die Absatzmenge. Das ist wirklich hervorragend.

Aber es ist auch nur eine Momentaufnahme. Schauen wir auf makroökonomische Daten, insbesondere auf die anziehende Inflation, dann wissen wir: Die Krise hat gerade erst begonnen. Es kann also sein, dass auch Nestlé in schwierige Fahrwasser gerät, weil der Konzern nicht mehr so leicht steigende Kosten weitergeben kann. Wir bleiben daher also eher vorsichtig.

 

Es gibt noch Wachstumsfantasie

Sicherlich: In den Industrieländern ist das Segment Lebensmittel relativ gut gesättigt. Doch selbst hier sind, dank der demografischen Entwicklung, jedes Jahr ein paar Prozent Wachstum möglich. Zudem gibt es noch ein paar, ausgewählte Bereiche, die das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht haben. Wir denken da beispielsweise an Kaffee oder die Veggie-Sparte. Genau in diese Bereiche steckt Nestlé aktuell sehr viel Geld.

Nestlé

Quelle: TIKR.com

 

Das Nestlé-Management liefert souverän ab

CEO Mark Schneider geht seinen Aufgaben eher im Stillen nach. Medienrummel meidet er. Seinen Job erledigt er cool und unaufgeregt. Uns beeindruckt auch, wie Schneider mit der Kritik des aktivistischen Investors Daniel Loeb umging. Er ließ sich nicht ins Bockshorn jagen. Statt Geschäftsbereiche zu verkaufen, wie es Daniel Loeb gefordert hatte, steckte Schneider das Geld lieber in margenstarke Bereiche. Auch damit brachte er Nestlé wieder auf Wachstumskurs. Sein Plan ging bisher auf.

Nestlé arbeitet auf solidem Fundament. Zwar hat der Lebensmittelriese Nettoschulden. Diese fallen aber mit aktuell 31,8 Mrd. Schweizer Franken eher moderat aus. Der jährliche Umsatz wiegt dreimal so viel. Die Eigenkapitalquote liegt seit Jahren konstant bei rund 39 %.

 

Fazit

Nestlé überzeugt nicht nur als Dividendenaktie. Seit mehr als 26 Jahren steigern die Schweizer Jahr für Jahr die Dividende. Die Dividendenrendite auf den aktuellen Kurs liegt bei 2,5 %. Anleger können zudem langfristig auf eine Kursrendite hoffen. Mit Blick auf die Cashflow-Prognosen der kommenden zehn Jahre taxieren wir den fairen Wert der Aktie auf rund 150 Schweizer Franken. Unter dem Strich bleibt Nestlé also genau das, was langfristig orientierte Anleger derzeit im Depot benötigen: ein solider Fels in der Brandung mit krisenfestem Geschäftsmodell.

Mit der Roche-Aktie kannst Du wenig falsch machen

Der Schweizer Pharma-Konzern Roche (WKN: 855167) ist für langfristig orientierte Anleger eine echte Perle. In den vergangenen zehn Jahren kletterte der Aktienkurs um 84 % auf aktuell 327,80 Schweizer Franken (Stand aller Daten: 16. September 2022).

 

Roche steht für langfristiges Wachstum

Aktionäre können sich darauf verlassen, auch wenn manch eine Kennzahl gelegentlich vom langfristig starken Trend abweicht. Bestes Beispiel ist hier Corona: Pandemiebedingte Kosten drückten 2020 den Cashflow. Der Umsatz sank. Grund waren auch rückläufige Zahlen bei den Krebsdiagnosen. Weil Krankenhäuser mit Covid-19 zu tun hatten, wurden weniger Tumore diagnostiziert.

 

Corona sorgte aber auch für Wachstum

Das ist toll: Der Entzündungshemmer Actemra von Roche hat schwerkranken Corona-Patienten geholfen. Zusammen mit Regeneron entwickelte der Basler Pharma-Gigant einen Antikörpercocktail, der einen schweren Krankheitsverlauf ver­hindert. Vor allem aber hat Roche mit seiner Diagnostiksparte rasch Covid-Tests entwickelt und sie in enormer Stückzahl ausgeliefert.

 

Roche liefert wichtige Krebstherapien

In den vergangenen zehn Jahren füllten Forscher weltweit die Fachzeitschriften mit Berichten über im Blut nachweisbare Krebsindikatoren. Auf Genotypsierung spezialisierte Start-ups überholten einander mit Innovationen. Guardant Health beispielsweise brachte 2014 die erste sogenannte umfassende Flüssigbiopsie namens Guardant 360, auf den Markt, die 73 krebsrelevante Gene testete.

Aber auch Roche spielt mit seiner Tochter Foundation Medicine ganz oben mit. Im August 2020 erhielt der Flüssigbiopsietest von Foundation Medicine die Zulassung der FDA. Der Test untersucht auf Basis einer einfachen Blutprobe mehr als 300 krebsrelevante Gene und Gensignaturen eines Tumors. Dies ermöglicht eine umfassende Genomprofilierung – primär dann, wenn eine Gewebebiopsie nicht möglich ist. Anhand der festgestellten Mutationen können Ärzte individuelle Behandlungspläne für jeden einzelnen Patienten aufstellen.

Roche

Quelle: TIKR.com

Ständige Innovation ist Trumpf

In der Pipeline hat Roche unter anderem das Alzheimermittel Gantenerumab. Dieses soll den geistigen Zerfall bei den Patienten bremsen. Gelingen die aktuell laufenden Tests, kann das Medikament der Roche-Aktie einen weiteren Höhenflug bescheren. Die Studienergebnisse werden für das vierte Quartal erwartet. Ein Umsatzpotenzial von weltweit bis zu 20 Mrd. US-Dollar ist möglich.

Auf der anderen Seite verlieren einige wichtige Krebsmittel an Bedeutung, allen voran Avastin, Herceptin und Rituxan. Alle drei verloren bereits 2018 ihren Patentschutz. Der Rituxan-Halbjahresumsatz schrumpfte 2022 bereits auf 3,4 Mrd. Schweizer Franken. Vor wenigen Jahren noch erwirtschaftete Roche das Dreifache.

 

Die Aktie hat viel Luft nach oben

Du siehst: Die Forscher bei Roche müssen ständig am Ball bleiben. Ausruhen gilt nicht, denn selbst die stärksten Wachstumstreiber verlieren eines Tages ihre Kraft. Das gilt es zu beobachten. Sorgen sind aber nicht angebracht.

Roche ist gut darin, auf vielen wichtigen Gebieten die Forschung voranzutreiben. Die Aktie wird aktuell zum Vierfachen des Umsatzes gehandelt. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 18,4. Diese Werte sind angesichts der exzellenten Marktposition von Roche nicht zu hoch. Auch als Dividendentitel ist die Aktie interessant. Im März zahlte Roche 9,30 Schweizer Franken je Aktie. Zum aktuellen Kurs liegt die Dividendenrendite damit bei ordentlichen 2,8 %.

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