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Start in einen heißen Herbst

Die letzten Wochen waren ein wenig langweilig, was die Börsen angeht, keine Frage. Aber das wird sich ändern. Wahrscheinlich sogar in allernächster Zeit. Denn man muss schon viele Jahre zurückblicken, um einen langweiligen Börsenherbst zu entdecken. In der Regel geht es ab September bis Weihnachten am Aktienmarkt rund. Und das hat meist gute Gründe.

Zum einen kommen dann wieder die üblichen Hofnungen auf, die man mit einem neuen Börsenjahr verbindet. Gerade dann, wenn zuvor Erwartungen hinsichtlich Wachstum und Unternehmensgewinnen enttäuscht wurden und auch die Performance des Aktienmarkts eher mager war, ist man gerne bereit, auf die „nächste Runde“ zu setzen, zumal sich ein solcher Optimismus meist auch in den Aussagen von Politik, Notenbanken und Unternehmen wiederspiegelt.

Jahreswende meist Basis für Optimismus

Ein anderer Aspekt ist das Ringen um die Jahresperformance seitens der institutionellen Investoren. Fonds, Hedgefonds, aber auch Versicherungen und Pensionskassen, die allesamt gewaltige Summen verwalten, versuchen, ihre Performance zum Jahresende hin zu optimieren, um bestehende und potenzielle Kunden bei Laune zu halten und nicht hinter die Konkurrenz zurückzufallen. Dies in Kombination mit dem gemeinhin Richtung Jahresende aufkommenden Optimismus ist die Mixtur, aus denen Aufwärtsimpulse entstehen. Unser Chart zeigt in Ellipsen hervorgehoben die letzten fünf Herbst-Phasen beim DAX: Es ging im Saldo zwischen Anfang September und Ende Dezember immer aufwärts. Also – entspannt zurücklehnen und dem DAX beim Steigen zusehen? Vorsicht!

In diesem Herbst kommt noch eine „Wild Card“ hinzu, ein unberechenbares Element. Neben den vermuteten, noch 2016 anstehenden Aktivitäten bei US-Notenbank und EZB ist die US-Präsidentschaftswahl am 8. November ein Faktor, dessen Auswirkungen auf die Kurse man nicht im Vorfeld eingrenzen kann.

Wild Card: Die US-Wahl

Wir hatten die Wahlen hier ja zuletzt schon thematisiert. Die ersten Gefechte zwischen den beiden Hauptkandidaten Clinton und Trump sind nun vorüber und es wirkt, als spiele dieser 8. November gar keine Rolle am Aktienmarkt. Das stimmt. Aber das wird sich ändern. Die entscheidende Phase dürfte in etwa vier Wochen beginnen. Da erst werden die Asse ausgespielt, Skandale produziert und um jeden Wähler gerungen, denn erst dann hofen beide Seiten, dass die Gegenseite auf eigene, ausgespielte Trümpfe nicht mehr reagieren kann. Und dann wird dieser Wahltermin sich auch an der Wall Street wiederspiegeln.

Immerhin, Donald Trump als US-Präsident ist ein Szenario, das nicht wenige Investoren nervös machen dürfte. Und die jüngsten Umfragen vom Wochenende zeigen ihn nur sechs Prozent hinter Clinton – das ist ein Abstand, der viel zu gering ist, um bereits jetzt davon ausgehen zu können, dass die Ex-Außenministerin die Wahl schon in der Tasche hätte.

Starke Impulse in beide Richtungen sind also denkbar. Und auch, wenn in den meisten Fällen die bullishe Seite am Ende als Sieger vom Platz geht: Jetzt bereits darauf zu wetten, wäre unklug. Immerhin, käme es zu einem rasanten Auf und Ab wie in den vergangenen beiden Jahren, gäbe es Trading-Chancen in beide Richtungen, die wir nutzen werden!

Wir wünschen eine erfolgreiche Handelswoche!

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