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Siltronic: Ist diese Hausse ein Himmelfahrtskommando

Heute Früh schoss die Crédit Suisse den Vogel ab: Mit 140 Euro nach ohnehin schon sportlichen 120 Euro hält das Geldhaus den Kursziel-Rekord für die Aktie des Wafer-Herstellers Siltronic (ISIN: DE000WAF3001). Dabei stehen die Ergebnisse zum dritten Quartal noch aus. Seit der Anhebung der Prognose Mitte Juli und den Zahlen zum 2. Quartal, die diese Anhebung bestätigten, gab es von Unternehmensseite nur eine neue Meldung, die Mitte September kam:

Siltronic wolle zukünftig 40 Prozent des Gewinns als Dividende ausschütten. Das ist wunderbar, nur: Selbst wenn es dazu kommt, dass Siltronic 2018 neun Euro pro Aktie verdienen wird (2016 waren es noch 40 Cents pro Aktie) wären das „nur“ 3,60 Euro Dividende. Als diese Meldung Mitte September kam, hatte Siltronic um 85 Euro notiert, letzte Woche erreichte die Aktie einen Verlaufsrekord bei 109,95 Euro. Passt die Relation?

 

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Eher nicht. Und dass die Analysten einer nach dem anderen die Kursziele anheben, wirkt, als würde man der Aktien-Rallye nur hinterherlaufen, d.h. die Anleger kaufen und kaufen und die Analysten ziehen ihre Kursziele nach, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Das mag nicht für alle gelten, aber eines sollte man im Hinterkopf behalten: Allzu viel zyklischer als ein Zulieferer für die ohnehin immens konjunktursensible Chipindustrie zu sein, geht nicht. Wenn auch nur die kleineste Irritation käme, würde die parabolische Gewinnprognose in sich zusammenfallen. Was momentan nicht berücksichtigt wird. Als gäbe es keine Risiken mehr – brisant. Daher wäre es unbedingt geboten, diese scheinbar endlose Hausse, die binnen weniger als zwölf Monaten bereits eine Verfünffachung des Kurses nach sich zog, mit Vorsicht zu genießen:

Dieser erneute Kursziel-Rekord kam zur rechten Zeit, um die gestern vollzogene Verteidigung der 20-Tage-Linie als nächstgelegene Unterstützung zu bestätigen. Siltronic war gerade dabei, ein wenig zu korrigieren, jetzt versuchen die Bullen natürlich, die Aktie noch höher zu tragen. Aber das wirkt, als würde man einen Marathonläufer nach 42 km noch einmal von vorne starten lassen – irgendwann geht nichts mehr. Wer nicht gezielt mittel- und längerfristig investiert und sich daher für seine Stoppkurse an der Oktober 2016-Trendlinie bei 85 Euro orientiert, sondern aggressiv Long ist, sollte sich schon überlegen, ob er/sie diese mitlaufende 20-Tage-Linie, derzeit bei 101,80 Euro, nicht besser als Basis eines gezielt engen Stop Loss einsetzt. Denn gerade bei solchen „Überfliegern“ ist es eher die Regel als die Ausnahme dass es, wenn es mal kippt, gleich richtig kippt!

 

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