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RWE: Wandern jetzt alle zur Tochter ab?

„Defensive Aktien“, „Witwen-und-Waisen-Papiere“ … das waren früher die Bezeichnungen für die „langweiligen“ Energieversorger. Die Zeiten haben sich geändert, wie der Chart der RWE-Aktie zeigt. Viel mehr Spannung kann man sich nicht wünschen. Aktuell geht es um die Frage, ob man sich hier womöglich ins Bärenlager schlagen könnte oder sogar müsste. Wieso?

Im Juni/Juli zog RWE kräftig an. Ein entscheidender Grund: Man ging davon aus, dass die Ausgliederung der „unproblematischen“ Bereiche in ein neues Unternehmen eine klarere Struktur, effektiveres Arbeiten und nach dem Börsengang der neuen „Tochter“ frisches Geld bedeuten würde. Die Tochter heißt „Innogy“ (aus „innovative energy“) und erblickte Ende letzter Woche das Licht der Börsenwelt. Der Börsengang verlief gut, die Aktie ist gesucht. RWE jedoch nicht.

Die Tochter glänzt, RWE wirkt wie das hässliche Entlein

Denn bei Innogy hofft man, vom Wechselbad um die „schmutzigen“ Energiequellen verschont zu sein. Man sieht es, durchaus zu Recht, so: Innogy ist das neue „defensive“ Papier mit den spannenden Perspektiven der neuen Energien, RWE nun die „bad bank“ mit den alten Kraftwerken und dem entsprechenden Risiko. Ist RWE damit den Bären zum Fraß vorgeworfen?

So einfach ist das auch wieder nicht. Denn Innogy ist ja eine Tochter von RWE, der Konzern hält die Mehrheit der Anteile. Gedeiht Innogy, erfreut das RWE. Und man hat sich damit eine neue Finanzierungsquelle erschlossen, indem man den eigenen Anteil bei Bedarf Stück um Stück weiter an die Anleger weiterreichen kann. In dieser „Win-Win-Situation“ wirkt RWE zwar wie das Mauerblümchen, aber unterschätzen sollte man die Aktie nicht.

Charttechnisch in einer entscheidenden Zone

Charttechnisch geht es allerdings jetzt um die Wurst. Die Wanderung vieler Anleger zu Innogy hat RWE einen kräftigen Kursrutsch eingebrockt, der jetzt aber auf eine entscheidende Unterstützungszone trifft. Februar-Aufwärtstrendlinie, 200-Tage-Linie und die Zwischenhochs der ersten Jahreshälfte – all das ballt sich zwischen 12,90 und 13,50 Euro zu einer markanten Auffangzone, in die RWE zu Wochenbeginn hinein gerutscht ist und aktuell versucht, sich wieder nach oben abzusetzen.

Noch sind diese Versuche etwas zu unscharf, um über spekulative Käufe nachdenken zu können, da sollte man den Rest der Woche abwarten. Klar definiert ist indes die Unterseite: würde RWE diese Zone mit Schlusskursen unter 12,80 Euro klar genug durchbrechen, wäre die Aktie zumindest aus charttechnischer Sicht in der Tat erst einmal „Bärenfutter“.

 

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