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RÜCKKEHR ZUR NORMALITÄT

Das mag nun ein wenig provokant klingen, aber: Eigentlich ist das, was wir an den Börsen sehen, ganz normal. Wie, mögen nun manche aufbrausen, wie kann ein solcher Abwärtstrend beim DAX „normal“ sein? Aber überlegen Sie mal: Empfand man denn die Hausse, die wir zwischen 2009 und 2015 gesehen haben und die letzte große Rallye des DAX zwischen Oktober 2014 und April 2015 nicht auch als „normal“? Sind steigende Kurse etwa normal und fallende nicht? Ist die Börse eine Einbahnstraße?

DIE RAHMENBEDINGUNGEN PASSEN

Nein, das ist sie nicht. Man hat sich nur nach sechs Jahren unter dem Strich stark steigender Kurse so sehr an diese Richtung gewöhnt, dass man fallende Kurse als „falsch“ und eine Trendwende als ausgeschlossen ansah. Aber genauso, wie die Konjunktur einem steten Auf und Ab unterliegt, bewegen sich auch Aktienmärkte in Wellen. Und immerhin passen die Rahmenbedingungen zu einem Abwärtstrend:

Das Wachstum der Weltwirtschaft schwindet rapide, eine Rezession, in nicht wenigen Ländern schon Realität, kann nun auch die USA und Europa erreichen. Die heute Früh veröffentlichten Daten zur Industrieproduktion in Frankreich und Italien stoßen ins selbe Horn wie die deutschen Zahlen gestern: Ein Minus, das ebenso deutlich ausfiel wie es unerwartet kam. Und die Maßnahmen der Notenbanken wirken nicht mehr stimulierend – siehe dazu auch unser heutiges „Thema im Fokus“. Das ist ein völlig normales Umfeld für einen Abwärtstrend.

ES IST WIE RÜCKWÄRTSFAHREN

Das einzige, was man tun muss, um mit dieser Veränderung zurechtzukommen, ist sie zu akzeptieren. Es ist wie rückwärtsfahren im Auto: Es ist ein wenig ungewohnt, aber im Prinzip das Gleiche. Jetzt sind es eben die Aufwärtsschübe, die die Basis für einen Short-Einstieg werden können, während es vorher Korrekturen waren, in die hinein man Long ging. Man geht am Abwärtstrend Short statt an der Aufwärtstrendlinie Long, richtet seine Stoppkurse an Kurslevels über dem aktuellen Niveau aus und sichert Aktien, die man langfristig halten möchte, gegen Verluste ab.

Sobald man das erst einmal akzeptiert hat, wird die momentane Börsenphase zu genau der Normalität, die sie auch ist. Mit dem Trend agiert es sich sicherer und gewinnbringender, egal, in welche Richtung er weist. Das war im Aufwärtstrend klar – und damit ist es auch im Abwärtstrend so. Was auch bedeutet: Das Aufbäumen der Kurse heute Vormittag ist noch nicht die Wende, sondern nur eine Gegenbewegung. Daraus würde erst eine Chance für Long-Positionen, wenn entscheidende Widerstände bezwungen sind und den Weg nach oben wirklich freigeben. Bis dahin sind solche Bewegungen einfach eine erneute Chance, nahe an eben solchen Widerständen Short zu gehen, wenn die Kurse dort wieder nach unten abdrehen.

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