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ROHÖL: SHOWDOWN UM HALB FÜNF

Es ist wieder Mittwoch. Und damit der Tag, an dem in den USA die Lagerbestände für Rohöl, Benzin und Heizöl mit Stichtag zum Ende der Vorwoche veröffentlicht werden. Wie immer um 16:30 Uhr … und wie immer wird das für immense Bewegungen bei Rohöl sorgen, die auch auf die Aktienmärkte ausstrahlen werden. Wobei das Rezept simpel ist: Steigt Rohöl, steigen DAX und Dow Jones. Fällt es, fällt der Aktienmarkt hinterher.

Nun ist das alles, nur nicht vernünftig. Immerhin reden wir hier vor Daten, die nur eine einzige Woche beleuchten. Und wir reden von Lagerbeständen, die keineswegs zwingend das unmittelbare Abbild einer steigenden oder fallenden Nachfrage sind. Würde man den Verbrauch messen können, das wäre etwas anderes. Aber so sind Kursschwankungen bei Rohöl und vor allem entsprechende heftige Echos bei den Aktien eigentlich Unsinn.

Doch dieser „Unsinn“ läuft seit Monaten genau so ab. Am Ölmarkt tummeln sich momentan immens viele extrem kurzfristig agierende Trader. Und wer rein auf Basis von Charttechnik oder mit computergesteuerten Handelsprogrammen agiert, schert sich nicht darum, was „eigentlich“ mit dem Kurs passieren müsste, man folgt nur der ganz kurzfristigen Tendenz.

TROTZ SUPER-BAISSE DÜNNE LUFT NACH OBEN

Dabei sind zuletzt die Bullen wieder stärker geworden. Wenn man von unten rechnet, hat sich Rohöl Brent von seinen bisherigen Tiefs im Januar in der Spitze um fast 50 Prozent nach oben gekämpft. Geht diese Rallye weiter? Wie gesagt, der wöchentliche Showdown am Mittwoch um 16:30 Uhr ist da immer nur ein Auslöser für starke Aktivitäten. Den Daten an sich folgt man da nur im allerersten Moment. Dann wird bei den Tradern nur noch um die Vormachtstellung gekämpft. Und ja, die Bullen könnten sich auch heute durchsetzen. Wenn man sich diesen Chart des sogenannten adjustierten Endloskontrakts von Rohöl Brent seit 1996 ansieht, könnte man auch meinen: Da geht nichts mehr nach unten. Aber:

Man sollte sich hüten, sich auf weiter steigende Kurse zu sehr zu verlassen. Denn über die täglichen Grabenkämpfe der Trader hinaus, im mittelfristigen Gesamtbild, entscheiden dann eben doch die Fakten. Und die lauten: Keine unmittelbare Chance für eine nennenswert steigende Nachfrage und zugleich bislang keine Beschlüsse, das Angebot zu verknappen. Solange das so bleibt, ist die Luft nach oben begrenzt.

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