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Rohöl könnte bald massiv zulegen – jetzt einsteigen?

Das war ein Ding: Um unglaubliche 14,5 Millionen Barrel waren die Rohöl-Lagerbestände in den USA in der Vorwoche gefallen. Das wurde gestern um 17:00 Uhr veröffentlicht, wegen des Feiertags in den USA zu Wochenbeginn einen Tag später als üblich. Eine solche Dimension in den Veränderungen der Lagerbestände gab es in diesem Jahrhundert noch nicht. Zugleich aber fragten sich die Anleger:

Nicht zwingend steigende Nachfrage

Konnte das stimmen? Es gab keinen expliziten Grund, warum der Lagerbestand dermaßen stark hätte sinken müssen. Und selbst wenn die Daten korrekt waren bedeutete das nicht, dass die Nachfrage in dieser Größenordnung angezogen hätte. Es handelt sich um Lagerbestände, nicht um Verbrauchsdaten. Die US-Unternehmen hätten also genauso einfach eben diese Lagerbestände etwas reduzieren können, indem sie ihren Bedarf dort deckten und nicht durch Neueinkäufe. Denn immerhin finden sich zumindest momentan noch keine unmittelbaren Indizien dafür, dass die US-Konjunktur in den letzten Tagen mit einem Riesenruck ins Laufen gekommen wäre. Entsprechend vorsichtig reagierte man auf diese Zahlen, aber:

Der Baltic Dry Index zieht an

Der die Schiffsfrachtraten für wichtige Rohstoffe abbildende Baltic Dry Index zog in den letzten Tagen auffällig an. Irgendetwas Positives tut sich also offenbar durchaus in der Weltwirtschaft. Was bedeutet: Wenn es am Mittwoch kommender Woche nicht zu einer deutlichen Relativierung dieser US-Öldaten kommt, indem z.B. der Lagerbestand auf einmal wieder um zehn Millionen Barrel steigt, dürften die Anleger schon weit weniger zurückhaltend sein. Aber wo wäre der Punkt, der indiziert, dass jetzt wirklich einiges nach oben geht? Dazu der Blick auf den Chart von Rohöl Brent:

Über dem August-Hoch wäre Rohöl Brent wieder bullish

Über das bisherige Jahreshoch aus dem Juni und das Zwischenhoch des August lässt sich eine Abwärtstrendlinie konstruieren, die in den kommenden Tagen wohl die entscheidende Rolle einnehmen wird. Gelingt es, diese Hürde, aktuell bei 50,40 US-Dollar, zu bezwingen, wäre das der erste Schritt hin zu deutlich höheren Kursen. Ein Anstieg über das August-Hoch bei 51,22 US-Dollar wäre ein weiterer. Oberhalb diesen Levels würde sich einer Rallye dann nur noch das Jahreshoch bei 54,24 US-Dollar in den Weg stellen, dann wäre der Weg in Richtung 60 US-Dollar und höher frei. Ein Szenario, das für diesen Herbst durchaus greifbar wäre.

 

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