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ROHÖL BLEIBT EIN KERNTHEMA

Wenn man sich den Verlauf der Kurse bei Rohöl Brent und der US-Sorte WTI heute Morgen ansah und sie mit den Bewegungen der US-Index-Futures verglich, stellte man verblüfft fest, dass sie sich glichen wie ein Ei dem anderen. Auch, wenn es nun wirklich noch genug andere wichtige Einflussfaktoren gibt und obwohl gerade die großen Trader am Markt wissen sollten, dass Rohöl momentan extrem von kurzfristiger Spekulation dominiert wird, man sieht die Kursbewegungen dort offensichtlich immer noch als Leitstrahl für den kurzfristigen Trend am Aktienmarkt.

Das kann Futter für die Optimisten sein, wenn Rohöl, wie in den vergangenen zwei Wochen, auf einmal nahezu senkrecht nach oben schießt. Und in der Tat war das auch der Zeitpunkt, an dem die Aktienmärkte ihren steilen Abstieg in eine Gegenbewegung verwandelten. Aber es kann eben auch der entscheidende Stolperstein sein, der solche Rallyes beendet. Und Sie sehen im hier gezeigten Chart von Rohöl Brent: Rohöl droht aktuell wieder nach unten zu kippen. Zwei Aspekte drücken momentan auf den Kurs:

CHARTTECHNISCH HEISST ES NUN „SEKT ODER SELTERS“

Zum einen haben sich die Gerüchte, die OPEC werde im Zuge eines im Februar stattfindenden Sondertreffens eine Förderkürzung vornehmen, nicht bestätigt. Seitens der OPEC war zu hören, dass man von einem solchen Treffen nichts wisse und aus aktueller Sicht auch kein Meeting vor der nächsten regulären Konferenz im Juni nötig sei.

Zum anderen wurde die Rallye präzise auf Höhe der Zwischentiefs des Dezembers abgefangen. Das zeigt: Die Bären haben die Lage durchaus noch im Griff und haben womöglich ganz bewusst zugelassen, dass die bullishe Seite sich hier verausgabt (ganz nach dem Prinzip der Torero-Taktik, die wir in unser gestrigen Ausgabe angesprochen hatten).

Jetzt wurde am Dienstagabend eine entscheidende Kreuzunterstützung erreicht. Solange Rohöl Brent diesen Bereich der November-Abwärtstrendlinie und der 20-Tage-Linie nicht nennenswert unterschreitet, ist dieser Rücksetzer nur ein Pullback an den Ausbruchslevel und könnte somit wieder in steigende Kurse münden. Rutscht der Kurs da aber durch, wäre das dann auch ein höchst negatives Vorzeichen für die vielen Akteure, die am Aktienmarkt momentan stur nach den Vorgaben des Ölpreises handeln.

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