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Politische Börsen haben kurze Beine?

Es ist schon eine erstaunliche Sache, die man nicht einfach mit der Plattitüde „an der Börse kommt es halt meist anders, als man denkt“ abtun kann. Die US-Aktien steigen seit dem Wahltag des 8. November schon fast vier Monate. Ohne nennenswerte Korrektur und, wie es scheint, ohne nennenswerte Bedenken. Damit war im Vorfeld durchaus nicht zu rechnen. Und erst recht nicht damit, dass unser DAX einfach mitzieht.

Manch einer verlegt sich da darauf, mit dem alten Spruch „politische Börsen haben kurze Beine“ daherzukommen. Doch genau das ist der Punkt: Dieses Argument ist in diesem speziellen Fall vollkommen verkehrt. Denn auf der einen Seite haben wir seit dieser US-Wahl eine extrem politische Börse, auf der anderen Seite zugleich – was völlig unlogisch scheint – eine völlig unpolitische Börse. Wie ist das möglich?

Die Wall Street ist seit Monaten „politisch“

Indem die meisten Anleger nur das sehen, was sie wahrnehmen wollen. Auf der einen Seite haben wir eine immens politische Börse, weil man das, was der neue US-Präsident zu tun gedenkt, seit der Wahl in die Kurse einpreist und immer wieder aufs Neue einsteigt, wenn der seine Versprechungen gebetsmühlenartig wiederholt. Vor allem bezogen auf die Steuererleichterungen, die Handelsabkommen und die Erneuerung der Infrastruktur. Der Effekt dieser Versprechungen ebbt also nicht ab, wie man es erwarten müsste, würde der Spruch „politische Börsen haben kurze Beine“ tatsächlich zutreffen.

Auf der anderen Seite ignoriert man ebenso lange die damit einhergehenden Risiken. Die Vergiftung des außen- und wirtschaftspolitischen Klimas zwischen den USA und Europa/Asien als den anderen großen Wirtschaftsräumen. Die Gefahren, die durch expansive Fiskalpolitik bei einem zugleich immens niedrigen Zinsniveau entstehen. Und die völlig offene Frage, ob und wann Trump Konkretes liefert und ob diese Pläne dann auch von den beiden Kammern des US-Kongresses durchgewunken werden. Da tut man also so, als spiele die Politik keine Rolle. Kurz:

Das, was sich an der Wall Street seit nunmehr fast vier Monaten tut, ist mehr politisch getrieben als alles andere. Und gerade weil es eine so lange Zeit dauert, bis Trump zeigt, was an seinen Plänen dran ist, hat  diese politische Börse besonders lange Beine.

Optimisten und Skeptiker kaufen gleichermaßen den DAX

Das bemerkenswerte dabei ist, dass der DAX, der anfangs zurückgeblieben war, jetzt nachgezogen hat und in etwa genauso weit zugelegt hat wie der Dow Jones. Dabei zeigt sich auch hier die „politische Ebene“ sehr deutlich, nur auf andere Weise. Hier kaufen momentan beide Seiten, die Trump-Optimisten ebenso wie die Trump-Skeptiker.

Erstere unterstellen, dass Trumps Pläne in vollem Umfang umgesetzt und erfolgreich sein werden und erwarten, dass das dadurch massiv steigende US-Wachstum die gesamte Weltwirtschaft mitziehen wird. Die Skeptiker greifen zu, weil sie DAX & Co. als Alternative zum überteuerten Dow Jones sehen und erwarten, dass Trumps Scheitern den europäischen Unternehmen eine weitaus bessere Wettbewerbsposition als jetzt einbringen wird. Eine Seite wird am Ende schief liegen … aber solange dieser Aufwärtstrend intakt ist, gibt es nichts, was dagegen spräche, ihm zu folgen!

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