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Nordex: Waren diese Zahlen wirklich zu mager?

Die mehr mit Unruhe als mit Zuversicht erwarteten Quartalszahlen von Nordex (ISIN DE000A0D6554) liegen seit heute Früh auf dem Tisch – und die Aktie fällt. Es war klar, dass dieses Zahlenwerk hätte stark ausfallen müssen, um wieder Optimismus unter den Anlegern zu verbreiten. Aber waren die Zahlen wirklich so enttäuschend, dass man erneut aussteigen bzw. leer verkaufen muss? Immerhin wirkte das Minus heute zeitweise, als wäre jetzt alles verloren. Aber waren diese Ergebnisse wirklich so schlecht?

Nein, eigentlich waren sie das nicht, es war eben nur keine positive Überraschung. Mit einem Gewinn vor Steuern und Zinsen bei 51,2 Millionen Euro, einem Umsatz von 648 Millionen und einer operativen Marge von 7,9 Prozent lag man im Rahmen dessen, was bei der Bilanz 2016 avisiert worden war. Und ja, der Umsatz tritt damit auf der Stelle und das EBITDA lag für das erste Quartal 2016 noch höher, bei 59,1 Millionen. Aber deswegen auf den Gedanken zu kommen, dass die Aktie wieder an, vielleicht gar unter die bisherigen Tiefs sacken müsste? Das entbehrt der Logik, wirkt eher als Ergebnis eines zu hohen Optimismus, der in verbissenen Pessimismus umgeschlagen ist. Denn …

 

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… weder die Kurse an der Börse an sich noch eine Unternehmensentwicklung müssen eine Einbahnstraße sein. Von dem bislang wohl noch rein theoretischen Gedanken möglicher Joint Ventures oder Fusionen zur Stärkung der Marktposition abgesehen, warum muss der Weg des Wachstums auf einmal dauerhaft verbaut sein? Die Reaktion der Akteure wirkt, als sei nun alles dahin … das erscheint klar überzogen. Aber heißt das im Umkehrschluss, dass man jetzt zwingend und sofort einsteigen sollte?

Natürlich nicht, denn das wäre ja erneut das an der Börse höchst fatale Schwarz/Weiß-Denken. Nachdem sich Nordex zur Stunde immerhin schon gut von ihrem Tagestief hat absetzen können besteht die Chance, dass die 20-Tage-Linie bei 13,64 Euro am Ende gehalten werden könnte, das wäre schon mal gut. Aber das wäre nur eine Basis, um sich in den kommenden Tagen wieder an die obere Begrenzung der seit Ende Februar geltenden Handelsspanne bei 14,85 Euro voran zu arbeiten. Erst, wenn diese Marke überwunden würde, wäre das der Beleg, dass die Anleger mehrheitlich wieder zugreifen. Und solange das nicht der Fall ist, wäre Nordex trotz allem nur eine Aktie für Anleger mit Geduld und einer optimistischen Sichtweise.

 

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