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Nordex: Ein Freibrief für die Bären?

Wieder einmal wurde die Chance auf eine zumindest kurzfristig tragfähige Wende nach oben vereitelt. Wobei sie diesmal förmlich „abgeschossen“ wurde, als Goldman Sachs Anfang vergangener Woche das Kursziel für die Aktie des Windkraftanlagenherstellers Nordex (ISIN: DE000A0D6554) ganz erheblich senkte, von zuvor zwölf auf jetzt acht Euro. Die Argumentation, wir hatten bereits berichtet, war zwar etwas, das man durchaus anders sehen kann. Denn dass Nordex ohnehin schon mit einem Abschlag gegenüber dem Rest der Branche gehandelt wird, dieser aber immer noch zu gering sei – das sind Meinungen, die man wirklich nicht teilen müsste. Aber das war den Leerverkäufern selbstverständlich egal.

Dort nutze man den verständlichen Schrecken, den diese Kurszielsenkung bei denen auslöste, die Nordex gerade wieder in einen Aufwärtsimpuls getragen hatten und eliminierte blitzschnell den vorherigen Anstieg über das Juni-Tief (10,21 Euro) und die 20-Tage-Linie (9,95 Euro). 9,36 Euro, das ist das bisherige Jahrestief der Aktie, markiert im September. Und ja, es kann durchbrochen werden, denn das permanente „Abschießen“ jeglicher Erholungsversuche dauert nun schon Monate. Das unterminiert natürlich das Lager derer, die diese Aktie längst als deutlich zu niedrig bewertet ansehen. Denn Recht haben und Recht bekommen ist an der Börse seit jeher zweierlei. Und solange die Bären sich sicher sind, für Leerverkäufe seitens der meisten Analysten einen Freibrief zu haben, bleibt Nordex unter Druck.

Da aber mitzuhalten, dürfte auf diesem Kursniveau weitaus gefährlicher sein als es wirkt. Denn jedes Aufbäumen wird für Leerverkäufer, vor allem für die, die jetzt erst auf die Idee kämen, bei Nordex Short zu gehen, teuer. Und dass das Unternehmen mit wieder ordentlichen Quartalsbilanzen und Meldungen über neue Aufträge kommen wird, die der bullishen Seite wieder etwas Mut machen, zuzugreifen, ist momentan wahrscheinlicher als das Eintreffen neuer Hiobsbotschaften. Wir meinen: Bodenbildung abwarten und dann neu über einen Einstieg nachdenken, aber nicht mehr Short gehen, dürfte hier die beste Lösung sein.

 

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