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Nordex: Das Don Quichote-Problem

Der Vergleich würde ja passen: Es wirkt, als würden die Aktionäre beim Windkraftanlagen-Hersteller Nordex (ISIN: DE000A0D6554) gegen Windmühlen ankämpfen. Ein verbissenes Anrennen gegen zu viele und zu starke Gegner. Und womöglich blenden diejenigen, die darauf bauen, dass Nordex in Kürze doch noch die Kurve kriegt aus, was das Bären-Lager ins Feld führt: Die Windkraft kommt selbst in Europa nicht so voran, wie man das hätte erwarten dürfen. Jetzt haben wir hier weniger Nachfrage als gedacht und eine zunehmende Konkurrenz.

Das Bullen-Lager baut darauf, dass Nordex sich da durchsetzen wird. Und in der Tat ist das möglich. Wobei es womöglich langsam an der Zeit für die ersten geschickten Kooperationen oder Fusionen wäre. Was die Kurse auch wieder anfeuern könnte. Nachrichten über neue Aufträge wären nicht minder hilfreich. Da ist der August ein typischer Monat, in dem rein gar nichts passiert. Man wird sehen, ob da im September etwas kommt, was die Zuversicht beleben könnte. Aber bis dahin machen die Bären eben ihre Punkte, das Bullen-Lager wird immer weiter zurückgedrängt. Ein Problem, weil dadurch die Zahl der Charthürden, die es bis zu einem Befreiungsschlag zu überwinden gilt, immer größer wird.

Damit müssten die guten Nachrichten, so sie denn kommen, immer besser werden, um die Aktie aus der Gefahrenzone zu bringen. Hier und heute steckt sie jedenfalls nur noch tiefer drin. Dadurch, dass die seit Anfang Juli stehende Handelsspane zu Wochenbeginn nach unten durchbrochen wurde, wäre der Weg aus charttechnischer Sicht bis an das bisherige Jahrestief bei 10,21 Euro frei. Die Gefahr kann nur beseitigt werden, wenn Nordex schnell wieder über 11,35 Euro läuft. Da wären „good news“ hilfreich – aber die fallen eben nicht einfach bei Bedarf vom Himmel.

Und Nordex muss nicht nur über 11,35 Euro zurück. Die Aktie muss vor allem über diese mehrfach belagerte und doch nicht bezwungene Widerstandszone 12,41/12,65 Euro hinaus. Das ist die eigentliche „Windmühle“ für die Käufer. Darüber wäre die Kuh vom Eis, darüber würde man alleine, weil die Aktie wieder läuft, vieles positiver sehen. Aber solange das nicht gelingt, müssen sich die Bullen weiterhin wie Don Quichote vorkommen …

 

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