Bild

Die moderne Art der Geldanlage.
Für clevere Anleger.

Bild

Neue Hochs bei adidas: Sind das Kaufsignale?

Immer wieder und über Jahrzehnte ist es adidas gelungen, sich gegen die großen Konkurrenten in der Sportartikelbranche zu behaupten, sich durchzusetzen und die Konkurrenz meist auch hinter sich zu lassen. Eine solche Aktie kann, ja sollte man im Depot dabei haben. Und dieser Nimbus der Unbesiegbarkeit verhilft dem Kurs nun auch dazu, dass er schon wieder an neuen Rekorden knabbert. Grundsätzlich wäre der Break über alte Rekorde ein Kaufsignal. Auch hier, auch bei adidas?

Billig ist die Aktie nicht gerade

Was hier auffällt ist, dass das Kurs/Gewinn-Verhältnis im Vergleich zum Gewinnwachstum der vergangenen Jahre immer mithält und eher hoch ist. D.h. Gewinnsteigerungen werden umgehend in den Kurs eingearbeitet, so dass sie nicht billiger wird. Nun gehen die Analysten mehrheitlich für die kommenden zwei Jahre nur noch von moderater steigenden, aber immerhin steigenden Gewinnen aus. Aber eines muss man hier klarstellen: adidas besetzt den Bereich Markenartikel im Konsumsektor. Das ist ein sehr zyklisches Terrain mit einem Markt, bei dem die Marktanteile nicht dramatisch von einem der „Großen“ zum anderen wandern. Sprich:

Wunder sind eher unwahrscheinlich und man ist damit vom Wachstum der Weltwirtschaft und somit in zweiter Linie von dem, was den Menschen im Geldbeutel bleibt, abhängig. Kippt das Wachstum, kippen bei adidas Umsatz und Gewinn. Und:

Zukaufen ja, neu einsteigen jetzt eher nicht

Seit Jahresbeginn sehen wir, siehe rechte Skala im Chart, einen Anstieg von fast 80 Prozent. Das ist aber nicht nur der rosigen Umsatz- und Gewinnentwicklung geschuldet. In den letzten Monaten suchte man in kritischen Phasen immer wieder nach Alternativen zu den hierzulande eben nicht wie früher „sicheren“ klassischen Defensiv-Lösungen im Bereich der Energieversorger. Aktien, die supersolide wirken wie adidas, waren da gesuchte Objekte der Begierde. Was dazu führte, dass sie zwar weiterhin supersolide sind, aber zugleich eben auch nicht gerade billig, um nicht zu sagen „teuer“. Wir meinen:

Wer bereits eine ordentliche Position bei adidas hält, könnte sich sicherlich überlegen, hier noch ein bisschen zuzukaufen, wenn das „alte“ Allzeithoch vom August (157,45 Euro) etwas deutlicher überwunden wird, als es bislang der Fall ist. Aber um hier nun erst neu einzusteigen, erscheint die Aktie zu stark gelaufen, die vorgeschaltete Korrektur zu klein. Wichtig auch:

Gerade bei zyklischen Aktien sollte man nie auf eine engmaschig nachgeführte Absicherung verzichten. Dafür würde sich momentan für aggressiver agierende Akteure ohne langfristigen Anlagehorizont mit 152 Euro ein Niveau knapp unter der Kreuzunterstützung aus 20-Tage-Linie und Juni-Aufwärtstrendlinie anbieten.

 

PS: Sie möchten gerne regelmäßig informiert sein, wo sich Chancen auftun oder Risiken lauern? Gerne – nutzen Sie doch einfach unseren kostenlosen, börsentäglichen Newsletter „Börse am Mittag“. Einfach hier anmelden:

Börse am Mittag

Diese Aktien steigen im Crash!

  • Die größten Biotech-Hoffnungen!


  • Bis zu 1.024% Kurspotenzial!


  • WKN und konkretes Kauf-Timing!

Exklusiver Bonus: Sie erhalten unseren kostenlosen Newlsetter „Börse am Mittag“ für mehr Erfolg an der Börse. Herausgeber: WRB Media GmbH, Berlin.


Datenschutzbestimmungen