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Neue Geldschwemme: Wann platzt die Blase?

Da reiben wir uns doch die Augen, oder? In der vergangenen Woche gingen die europäischen Aktienmärkte steil. Der DAX verteuerte sich um 10,8 % und führte mit dieser beachtlichen Performance noch nicht einmal die Gewinnerliste an. So kamen österreichische Dividendentitel gemessen am ATX-Index sogar um über 11 % voran. Der breite EuroStoxx 50 verteuerte sich ebenfalls um 11 %.

Die Gründe für den rasanten Kursanstieg sind klar: In den kommenden Monaten wird es über Europa Geld regnen. Die nationalen Regierungen legen milliardenschwere Konjunkturprogramme auf und die EU-Kommission plant den sog. Wiederaufbaufonds, der mit rund 750 Milliarden Euro ausgestattet werden soll. Die Europäische Zentralbank lässt sich ebenfalls nicht lumpen und stockt das Pandemie-Notkaufprogramm PEPP nochmals um 600 Milliarden Euro auf dann 1,35 Milliarden Euro auf.

Angesichts dieser Billionen-Summen vergeht so manchem Anleger Hören und Sehen. Und besonders deutsche Medien schreiben von historischer Geldschwemme und malen die neue Finanzkrise 2.0 an die Wand. Diverse Börsenbriefe trommeln wieder einmal für Gold und andere staatsferne Währungen wie den Bitcoin.

Die Investoren haben großes Vertrauen – Südeuropa stabil

Was ist meine Meinung zu diesem neuen Geldregen? Droht uns jetzt in der Euro-Zone die Hyperinflation, weil der ausgeweiteten Geldmenge kein entsprechendes Warenangebot gegenübersteht? Kommt schließlich doch das Ende des Euro und der Euro-Zone?

Wie Sie wissen, bin ich leider kein Hellseher und habe deshalb keine Ahnung, mit welchem Geld wir in 5 Jahren unsere Semmeln bezahlen werden. Ich kann Ihnen allerdings genau sagen, was in den kommenden Monaten im europäischen Finanzsystem geschehen wird. Nämlich gar nichts!

So werden z.B. die bevorstehenden Senkungen der Mehrwertsteuersätze hierzulande die Preise eher drücken. Auch die EZB sieht keinerlei Inflationsgefahren und prognostiziert für 2022 eine moderate Inflation von 1,3 %. Ich kenne bisher keine Stimmen, die dieser Prognose grundsätzlich widersprochen hätten.

Selbst der vermeintliche Euro-Schwachstaat Italien steht derzeit fast wie eine Eins und genießt unter Sparern und Investoren großes Vertrauen. So zeichneten die italienischen Sparer und ausgesuchte Großinvestoren in der vergangenen Woche mit Begeisterung die neuen Patriotenanleihe und schoben hier rund 22 Milliarden Euro nach Rom. Die Anleihe war stark überzeichnet. Rom hätte nach Angaben der begleitenden Konsortialbanken problemlos weitere 10 Milliarden Euro am Markt aufnehmen können.

Gleichzeitig bescheinigte die US-Kreditagentur Standard & Poor`s trotz Coronakrise Italien eine solide Bonität von Triple B. Verglichen mit Deutschland oder Österreich ist das natürlich kein Traumwert. Aber mit diesem Investment Grade kann jeder Staat dieser Welt vernünftig arbeiten und sich jederzeit refinanzieren.

Tatsächlich unterschätzen viele Anleger die starke Substanz des Landes. Ich zitiere aus der Studie von Standard & Poor´s: Italien verfügt über eine „diversifizierte und vermögende Volkswirtschaft“. Unternehmen und Privathaushalte sind im internationalen Vergleich relativ niedrig verschuldet und verfügen teils über erhebliches Auslandsvermögen.

Um meinen Beitrag rund zu machen: Südeuropäer wie Portugal, Spanien und auch Griechenland stehen derzeit gemessen an den üblichen Kennzahlen – Zinsniveau und Risikoprämien – sogar noch etwas besser als Italien dar.

Fazit: Die jüngsten Kursanstiege an den Euro-Börsen sind sicherlich übertrieben, und eine Zwischenkorrektur wäre jetzt nur vernünftig. Generell gilt aber: Die EU und der Euro genießen unter internationalen Investoren wieder Vertrauen. Eine Euro-Krise 2.0 oder ähnliches sehe ich derzeit nicht. So gilt: Gold oder Kryptogeld brauchen wir momentan nicht. Die Musik spielt eindeutig am Aktienmarkt.

Noch heute gebe ich deshalb in meinem Börsendienst Premium-Chancen noch mehr Gas und präsentiere meinen Leser eine ganz frische Kaufempfehlung für einen ausgebombten US-Wert. Sie möchten dabei sein, um von der Erholungsrally umfassend zu profitieren? Dann kommen Sie noch heute zu uns in die Premium-Chancen. Weitere Infos zu diesem Dienst finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen,

Alexander von Parseval

Analyst und Vermögensberater

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