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Neue Besen kehren gut, aber …

Verehrte Leserinnen und Leser!

Nach den USA haben auch die Wähler in Frankreich in der Hoffnung, dass neue Besen gut kehren und sich jetzt etwas zum Besseren verändert, einen „untypischen“ Kandidaten zum Präsidenten gewählt. Der  Grund ist, dass den Bürgern – und das beileibe nicht nur in Frankreich und den USA – zum Halse heraushängt, dass stetig wachsende Probleme ungelöst bleiben, weil sich die etablierten Parteien in ständigem Gezänk ergehen und der Eindruck entsteht, dass ihre eigentlichen Aufgaben dabei auf der Stecke bleiben. Die Aufgaben … und die Bürger selbst.

Die Wahlen boten die Gelegenheit, daran etwas zu ändern. Es ist interessant, dass Emmanuel Macron und Donald Trump dabei bei all ihrer Verschiedenheit in Alter und Auftreten einige Parallelen aufweisen. Denn beide stammen aus der Geschäftswelt, den „Big Business“. Das ist zwar ein Bereich, der vielen Bürgern auch nicht recht behagen mag. Aber man unterstellt, dass solche Leute wissen, wie man einen Laden wieder in Ordnung bringt. Und das mag auch zutreffen, aber die Sache mit den neuen Besen hat in diesem Fall einen Haken:

Helden ohne Unterbau

Dazu müssen diese Besen auch bis dorthin vordringen, wo es ordentlich auszukehren gilt. Und auch, wenn ein Präsident Frankreichs und der US-Präsident eine bedeutende Machtfülle auf ihre Ämter vereinen, sie kommen ohne genau das politische Establishment nicht aus, das die Wähler loswerden wollen: Die Parteien bzw. deren Abgeordnete in den Parlamenten. Sie stehen zwischen dem Wunsch nach einer radikalen  Umwälzung, schnellen Maßnahmen, tiefgreifenden Reformen und ihrer Umsetzung. Und grundsätzlich ist das ja auch gut so, denn ohne diesen „Filter“ könnte ein Präsident tun, was er wollte. Und das muss ja nicht immer etwas Gutes sein. Aber:

Im Fall des US-Präsidenten wissen wir mittlerweile, welche Probleme sich daraus ergeben. Nichts kommt wirklich voran. Und selbst die Gesundheitsreform hat erst die erste Kammer des US-Kongresses passiert. Sie müsste noch durch den Senat – und ob das gelingt, muss sich noch herausstellen. Doch bei Macron ist die Situation noch deutlich difziler: Der hat nicht einmal eine eigene Partei im Parlament, die ihm den Rücken stärken bzw. freihalten könnte.

Klassischer „Wahlkater“ … oder mehr?

Das ist etwas, das vielen, die diese Wahl vor deren Entscheidung aus dem Blickwinkel betrachteten, dass es hier um nicht weniger als den Erhalt der EU gehe, weil ein Sieg von Marine Le Pen diese zerreißen  würde, offenbar nicht beachtet hatten. Alleine, ob Emmanuel Macron imstande sein wird, Frankreich zu dessen Vorteil zu wandeln, ist offen. Ob er für die EU einen Schritt nach vorne bedeutet, erst recht.

Unmittelbar nach der Wahl tauchten diese Fragen aber auf. Und sie erinnerten nicht wenige Anleger daran, dass auch bei der „Trump-Rallye“ der Lack bröckelt, weil große Erwartungen zu lange nicht auf große Taten trafen. Statt erneut in die Höhe zu schießen, gerieten die europäischen Aktienmärkte ins Stocken. Der hier im Chart abgebildete CAC 40-Index in Paris eröffnete zwar im Plus, gab dann aber Boden preis. Doch Sie sehen auch, dass die entscheidenden Aufwärtstrends durch diesen „Wahlkater“ noch nicht infrage stehen … solange es bei einem kleinen „Kater“ bleibt!

Wir wünschen eine erfolgreiche Handelswoche!

Herzliche Grüße, Ihr
Stefan Hoffmann & das gesamte Team

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