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Nagelprobe!

Erstmals wurden heute früh in Japan bei einer Auktion neuer Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit negative Renditen erreicht. In China senkte die Notenbank am Vortag den Mindestreservesatz für Banken, um mehr Liquidität für die Aktienmärkte freizusetzen. Und man darf vermuten, dass die EZB in der kommenden Woche ebenfalls weitere Maßnahmen beschließt, um irgendwie die Infation und damit einhergehend das Wachstum anzukurbeln.

Es ist also nicht so, dass Zinsen und Geldpolitik nicht ideal wären, um Basis einer gewaltigen Hausse am Aktienmarkt zu sein. Der Haken ist nur, dass dadurch Maßnahmen verlängert, intensiviert werden, die seit Jahren bestehen und deren Wirkung sich daher verbraucht hat.

Strukturprobleme

Was nötig wäre, ist organisches, nachhaltiges Wachstum, kein künstliches. Und das können all diese Aktivitäten nicht herbeizaubern. Durch die wachsende Schere zwischen arm und reich in nahezu  allen wichtigen Wirtschaftsnationen fehlt es an der Basis für echtes Wachstum über steigenden Konsum. Da verließ man sich zu lange auf die Emerging Markets. Doch dort haben wir nun das gleiche Problem, zudem ist deren größte Wachstumsphase erst einmal vorbei. Und es fehlt an großen Innovationen, die neue Bedürfnisse und neue Wege auftun, wie es z.B. die  Computertechnologie, das Internet und die Gentechnik in den vergangenen Jahrzehnten vermochten.

Alles, was momentan noch an Wachstum entsteht, ist „angeschoben“ durch Notenbanken, die ohne Hilfe der Politik versuchen müssen, eine Rezession abzuwenden, die zwar eigentlich ein ganz normales Phänomen im wirtschaftlichen Kreislauf ist, in der momentanen Situation aber fatal wäre, weil die geldpolitischen Mittel, um bei einer Rezession gegenzusteuern, längst alle aktiviert und  somit „verbraucht“ sind.

Bleibt das Schema erhalten?

In dieser Gemengelage ist es keine gute Idee, an einer stur bullishen Haltung festzuhalten. Die Höchstkurse der wichtigsten Aktienmärkte in den USA und Europa wurden im vergangenen Frühjahr  erreicht. Seitdem geht es abwärts – aber nicht nur abwärts. Immer wieder tauchen Gegenbewegungen auf, die grundsätzlich natürlich allesamt Basis einer Trendwende nach oben sein könnten. Bislang waren sie es nicht. Aber dennoch: Da Gegenbewegungen gerade in Abwärtstrends meist schnell und weitreichend ausfallen, wecken sie immer wieder die Hofnung, die Basis einer Wende zu sein. Dahingehend kommt es nun zu einer Nagelprobe:

Seit Mitte Februar ging es unter dem Strich mit den wichtigsten Aktienindizes in Europa und den USA aufwärts. Setzt sich diese Aufwärtsbewegung fort? Da kommt der Monatswende eine entscheidende Bedeutung zu. Denn der Chart des DAX zeigt, dass da in den vergangenen drei Monaten ein aufälliges Schema entstanden ist:

Im Dezember, Januar und Februar kam es jeweils zu Gegenbewegungen in der zweiten Monatshälfte. In der ersten Hälfte jedoch ging es erst einmal kräftig abwärts. Kommt es auch im März dazu, sprich geben die Bullen erst einmal den Weg frei, folgen die Aktienmärkte wieder den kritischen Rahmenbedingungen? Der neue Monat beginnt heute – es wird spannend!

Wir wünschen eine erfolgreiche Handelswoche!

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