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MRS. YELLEN „BOOSTET“ DEN EURO

Mit der Abkehr vom „Falken-Kurs“ hat US-Notenbank-Chefin Yellen am Dienstag auch am Devisenmarkt für reichlich Bewegung gesorgt. Denn so haben diejenigen, die ohnehin schon auf einen wieder schwächeren US-Dollar gesetzt hatten, erheblich Rückenwind erhalten. Die noch vor einigen Wochen geltende Basis-Gemengelage hat sich nun recht deutlich verschoben:

Auf der einen Seite hat die EZB, bei der man Anfang des Jahres erwartete, dass die Folge weiterer Maßnahmen im Rahmen ihrer expansiven Geldpolitik noch relativ lang sein könnte, ihr Pulver in den Augen der Investoren verschossen, indem sie am 10. März quasi „alles auf einmal“ ins Rennen warf: Ausweitung des Anleihekaufvolumens und Senkung der Leitzinsen auf allen Ebenen. Damit hat die Spekulation auf einen schwächeren Euro als Konsequenz immer weiter fallender Zinsen ihre Grundlage eingebüßt.

Auf der anderen Seite stand die US-Notenbank, bei der man davon ausging, dass man hier nun einen restriktiven Kurs fahren wird und der ersten Leitzinserhöhung im Dezember im Jahresverlauf mehrere weitere Schritte folgen werden. Die Senkung der Zinsprognose im letzten US-Notenbank-Statement am 18. März hatte diese Erwartungen bereits unterminiert, die Aussagen von Mrs. Yellen gestern am Abend erst recht.

SCHWACHER DOLLAR STÜTZT US-EXPORTEURE

Nun also wächst die Erwartung, dass die Eurozone-Zinsen nicht so stark und lange wie erwartet fallen, die in den USA zugleich weniger stark steigen. Der Druck auf den Euro nimmt ab, zugleich spekuliert man jetzt auf eine womöglich sogar echte Wende zurück zu einer expansiven Geldpolitik in den USA und einen damit einhergehenden, schwächeren US-Dollar. Die Konsequenz sehen wir im Chart der Euro/US-Dollar-Relation, in der abgebildet wird, wie viel US-Dollar man für einen Euro zahlen muss (sprich fällt der Dollar, steigt hier der Kurs):

Die zuletzt angesprochene Chance, dass der Ausbruch des Euro nach oben nun gelingen könnte, hat sich deutlich vergrößert. Direkt oberhalb der wichtigen Gleitenden Durchschnitte der letzten 20 und 200 Tage hat Euro/US-Dollar nun gestern einen kräftigen Schub nach oben gesehen. Sollte es gelingen, den Widerstandsbereich zwischen 1,1375 und 1,1495 US-Dollar zu bezwingen, wäre der Ausbruch aus einer langen, breiten Handelsspanne nach oben vollzogen. Das wäre erfreulich für die US-Börsen, denn ein schwacher US-Dollar unterstützt deren Exportindustrie. Für Europa wäre eine solche Entwicklung indes alles andere als günstig, denn was den US-Exporteuren hilft, bremst zugleich die Exporteure der Eurozone aus.

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