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MorphoSys: Ist das wirklich ein „sicherer Hafen“?

Während der TecDAX an sich kräftig ins Wanken geraten ist, stemmen sich einige wenige Aktien stur gegen den Abwärtstrend, während andere umso heftiger verkauft werden. Das ist ein in Phasen steigender Verunsicherung typisches Phänomen: Man reduziert sich auf charttechnische Aspekte und agiert stur mit den Trends: Da, wo diese wie bei MorphoSys (ISIN: DE0006632003) noch aufwärts weisen, wird gekauft. Dort, wo Trends brechen oder ohnehin bereits Abwärtstrends etabliert sind, steigen die Akteure aus und/oder gehen massiv Short. Was aber nicht unbedingt eine gute Idee sein muss, denn:

Da sich die Rahmenbedingungen bei diesen dann gesuchten Aktien normalerweise nicht verändern, werden die dadurch erst einmal nur „teurer“. Das kann ja gerechtfertigt sein, wenn es sich um Aktien handelt, die von einer kritischen Lage womöglich sogar profitieren. Aber wenn man sich überlegt, dass das Biotech-Unternehmen MorphoSys derzeit in den roten Zahlen agiert, der Umsatz durch das planmäßige Ende der großen Kooperation mit Novartis in 2018 deutlich niedriger ausfällt als im Vorjahr und nicht absehbar ist, wann und wie weit MorphoSys wieder in die schwarzen Zahlen vordringt, ist der stete Kursanstieg zumindest als ambitioniert zu betrachten.

Seit die Aktie über die wichtige Hürde bei 88,50 Euro gelaufen ist, dort „verschnaufte“ und dann doch wieder anzog, läuft MorphoSys wie geschnitten Brot, wird aber letztlich eben nur vom eigenen Momentum und dem Umstand getrieben, dass erst einmal keine zwingenden charttechnischen Widerstände auf den Kurs warten. Aber das führt dazu, dass eine damit teurer gewordene Aktie in einem Umfeld mit mehrheitlich fallenden Aktien immer mehr „Speck“ ansetzt, sprich Gewinne anhäuft. Und gerade dann, wenn es um umfassendere Verkäufe ginge, weil der Markt weiter nachgibt, sind es dann die Aktien mit dem Gewinn, die gerne als erst verkauft werden, einfach, weil es psychologisch gesehen angenehmer ist, Gewinne mitzunehmen als Verluste zu realisieren. Ein Stoppkurs sollte hier auf keinen Fall fehlen, derzeit würde sich dafür die momentan bei 98,61 Euro verlaufende 20-Tage-Linie als Orientierung anbieten.

 

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