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MorphoSys: Ist das ein Kaufsignal?

Das Biotechunternehmen MorphoSys meldete zu Wochenbeginn einen Erfolg bei der Entwicklung eines Antikörper-Medikaments – und die Aktie schoss senkrecht höher. Kann, ja muss man da auf den Zug aufspringen? Eine Frage, die nicht einfach mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten ist. Denn es kommt da sehr auf Ihre persönliche Risikobereitschaft und Ihren Zeithorizont an. Warum?

Biotech-Aktien sind immer sprunghaft

Weil Biotech-Unternehmen sehr sprunghafte Kursverläufe aufweisen. Positive oder negative Meldungen kommen immer aus dem Nichts und zeitigen extreme Reaktionen. Und in diesem Geschäft kann es immer und jederzeit auch zu Rückschlägen kommen – eine Einbahnstraße des Erfolgs ist die Biotechnologie nicht. Das haben auch die Aktionäre der ganz Großen der Branche wie Amgen oder Biogen erfahren müssen.

Charttechnik nur bedingt tauglich

Da die Impulse, die zu steigenden oder fallenden Kursen führen, überraschend auftauchen, ist es auch knifflig, einer Aktie wie MorphoSys alleine mit der Charttechnik zu Leibe zu rücken. Wir sehen uns hier mal den Chart auf Wochenbasis an. Sie sehen, dass die Aktie im Bereich 33/34 Euro im Jahresverlauf einen Boden ausgebildet hatte. Allzu weit konnte sich der Kurs jedoch nicht nach oben absetzen. Erst diese Meldung zu Wochenbeginn sorgte für einen Sprung, der MorphoSys mit einem Satz über die wichtige 200-Tage-Linie (hier im Wochenchart GD 40 = 40 Wochen) trug. Aber:

Zum einen bildet die Wochenkerze gerade ein Doji aus, das andeutet, dass die Akteure nun erst einmal unschlüssig sind, ob man weiter zugreifen sollte. Wobei dieser Doji nur dann Bestand hat, wenn sich bis Freitagnachmittag keine größere Bewegung mehr ergibt. Zum anderen ist die 200-Tage-Linie zwar ein wichtiger Widerstand, aber es gab eben auch schon Ausflüge über diese Linie, die zur Bullenfalle wurden, so zuletzt im Sommer 2015.

Einen Fuß in die Tür zu stellen wäre möglich

Wir meinen: Biotech-Aktien sollten keine kurzfristigen Trading-Objekte sein, sondern mittel- bis langfristig angegangen werden. Dieser Sprung der Aktie ist eine Chance auf weitere Kursgewinne, aber ob diese Chance auch genutzt wird, lässt sich schlicht nicht vorhersehen – good und bad news können hier jederzeit alles auf den Kopf stellen. Daher könnte man hier zwar eine kleine Position aufbauen, die mal langfristig hält und z.B. dann zukaufen, wenn die Aktie die markante Widerstandszone 53/56 Euro genommen hat. Aber jetzt bereits die große Wende aufzurufen und mit großem Geld aktiv zu werden, erscheint zu wagemutig.

 

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