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MorphoSys: Im dritten Anlauf über die Super-Hürde?

88,50 Euro – das ist das Hoch vom Dezember 2014 bei der MorphoSys-Aktie (ISIN: DE0006632003). Und das ist nicht nur irgendeine alte Wendemarke. Das ist der höchste Stand der Aktie seit dem Jahr 2000 gewesen. Eine Hürde, die kein Anleger übersieht. Und die damit automatisch dazu einlädt, darüber nachzudenken, ob man nun kaufen, zukaufen oder doch eher aussteigen sollte. Eine Glaubensfrage. Denn es ist derzeit kaum absehbar, wann MorphoSys wieder in die schwarzen Zahlen zurückkehren wird. Nicht, dass da irgendetwas dramatisch schieflaufen würde. Aber Biotechunternehmen brauchen viel Geld, viel Zeit und die Anleger somit einen langen Atem, wenn es darum geht, sich auf eine neue, höhere Umsatz- und Gewinnebene zu heben.

Im Januar drehte der Kurs noch recht deutlich unter 88,50 Euro wieder ab. Im März, als Reaktion auf die 2017er-Bilanz und die Perspektive 2018, scheiterte der Ausbruchsversuch nur ganz knapp, obgleich MorphoSys für 2018 erst einmal einen höheren Verlust avisierte. Man sieht ja, dass es dennoch vorangeht, indem immer mal wieder Meilensteinzahlungen eintrudeln oder weitere regionale Wirkstoff-Zulassungen wie zuletzt für Guselkumab gemeldet werden. Aber es bleibt eben doch die Frage: Wären Kurse deutlicher über 88,50 Euro nicht angesichts der derzeitigen Wartephase auf die nächste Ertragsebene zu teuer? Die Analysten-Kursziele helfen bei der Entscheidungsfindung nicht, im Schnitt liegt deren Kursziel um 87 Euro. Das tiefste liegt bei 58, das höchste bei 100 Euro. Die höheren Ziele sind zwar die aktuelleren. Aber …

… wer jetzt, da die Aktie den dritten Anlauf nimmt, diese Barriere von 88,50 Euro zu durchbrechen, mitzieht, hofft ja nicht auf einen Kurs von 89 oder 90 Euro, da muss dann mehr drin sein, damit sich der Kauf auszahlt. Eine spannende Konstellation. Noch ist offen, ob der Kurs diesen Widerstand im Zuge der aktuell wiederbelebten Dynamik erreicht. Aber sollte der Ausbruch gelingen, hätte das gemeinhin den Effekt, dass die Zweifel schwinden. Mit einem dynamischen Ausbruch, der als optischer Beleg dient, dass man sich womöglich zu viele Gedanken gemacht hat, kann die Aktie allemal weiter laufen, auch 100 Euro wären dann durchaus nicht auszuschließen. Aber man muss sich dennoch gewärtig sein, dass diese Aktie zwar langfristig viel Potenzial hat, kurzfristig aber eher volatil daherkommt. Im Fall des Befreiungsschlags nach oben umgehend einen nicht gar zu weiten Stop Loss unter die dann als Support dienende 88,50er-Linie zu legen, wäre daher dann in jedem Fall opportun.

 

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