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MediGene: Nächster Halt 22 Euro?

Der Riesensprung der MediGene-Aktie (ISIN: DE000A1X3W00) am vergangenen Mittwoch basierte nicht auf neuen Nachrichten seitens des Unternehmens, sondern auf einer Kombination aus Charttechnik und diffuser Übernahmephantasie. Der Gedanke dahinter: Da MediGene in den kommenden Wochen und Monaten an vielen Fachkonferenzen teilnimmt, könnten große Biotech- und Pharmakonzerne auf das Unternehmen aufmerksam werden, vielleicht eine Übernahme anstehen. Das hatte schon Ende August/Anfang September 2017 zu einem gewaltigen Kurssprung geführt. Der traf umgehend auf Gewinnmitnahmen. Und die gingen so weit, dass der damalige, rapide Anstieg bis Mitte November großenteils wieder dahin war, weil eben doch kein „Großer“ angetreten war, um MediGene zu übernehmen und den Anlegern, und darum geht es bei solchen Rallyes, lukrative Kurse für ihre Aktien anbot. Diesmal hält sich das auf einmal so viel höhere Kursniveau aber recht solide. Grund:

Das Chartbild. Sie sehen in diesem langfristigen Chart auf Wochenbasis, dass es zum Wochenschluss nur geringfügige Gewinnmitnahmen gab. Die lange weiße Kerze blieb lang und weiß und damit wichtige Widerstandslinien überboten: Die beiden Wendemarken 2017 bei 14,88 und 15,24 Euro ebenso wie das im Frühjahr 2015 bei 15,89 Euro markierte mehrjährige Hoch. Damit ist der Weg aus charttechnischer Sicht frei. Und gerade bei marktengen Titeln wie MediGene ist da nichts unmöglich, es wäre also durchaus denkbar, dass der Kurs die nächste Widerstandszone 22,00/22,60 Euro, die in das Jahr 2009 zurückgeht, ansteuert.

Aber Vorsicht, „nichts unmöglich“ bezieht sich natürlich auf beide Richtungen. Wenn bei einer Aktie, die keine allzu hohen Umsätze aufweist, größere Orders zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führen, kann das den Kurs auch schnell wieder unter die jetzt zur Unterstützung gewordene Zone 14,88/15,89 Euro drücken … vor allem, wenn in den kommenden Wochen deutlich werden sollte, dass die Anlegerphantasie einer Übernahme sich nicht verwirklichen wird. Also: Dranbleiben ja, aber nicht ohne einen konsequenten Stop Loss knapp unterhalb dieser vorgenannten Zone!

 

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