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Marktstrategie: Was bringt der September?

Neuer Monat, neues Glück: Das klingt absurd, denn warum sollte der Beginn eines neuen Monats einen Richtungswechsel oder aber die Intensivierung eines bestehenden Trends bringen … die Weltwirtschaft, die Unternehmensdaten, die Notenbanken richten sich ja nicht nach solchen Terminen im Kalender. Stimmt schon, aber:

Seitdem mehr und mehr Hedgefonds ihre Performance monatlich ausweisen und der Termin für das Einzahlen bzw. Abziehen von Kapital dort der Monatsultimo ist, spielen Monatswenden durchaus eine Rolle, was das Trading-Element der Börse angeht. Oft ereignet sich ein Richtungswechsel tatsächlich sehr nahe an einer Monatswende. Wobei, ich weiß, was Sie nun denken. Und sie haben Recht:

September traditionell eher volatil

Welche Richtung? Was für ein Trend? Immerhin war der August so lahm wie kaum ein Monat in den letzten Jahren. So gesehen wären die Begriffe Trendwende oder Trendintensivierung eher gewagt. Aber nichtsdestotrotz denken wir, dass die Phase des müden, antriebslosen Seitwärts-Geschiebes nun ein Ende hat. Das war für einen August in den vergangenen Jahren eher untypisch. 2014 und 2015 war in dieser Zeit richtig was los. Der September dieser beiden Jahre war hingegen bewegt, wobei der Oktober deutlich stärkere Schwankungen mitbrachte – die in beiden Fällen am Ende nach oben führten. Diesmal auch?

Das ist noch nicht absehbar. Aber dass der September auch diesmal Schwung bringen wird, ist zu erwarten. Warum? Weil es wirkt, als habe man das Sommerloch diesmal nach hinten, in den August verschoben. Weil wir von EZB und US-Notenbank Entscheidungen bzw. zumindest Ankündigungen erwarten. Bei der EZB (Termin 8.9.) rechnet man mit Hinweisen darauf, dass die expansive Geldpolitik noch expansiver wird. Bei der US-Notenbank (21.9.) ist man unsicher, ob die nächste Leitzinserhöhung schon jetzt vollzogen wird.

Aber auch die US-Wahl wird in der zweiten Septemberhälfte zum Thema werden. Da beginnt dann die heiße Phase, in der die Kandidaten intensiver aufeinander eindreschen werden und Wahlumfragen zum täglichen Nachrichtenkonsum werden, immerhin geht es hier um viel.

Remember to come back in September

Aber wird der September nun bullish oder bearish? Könnte man jetzt einsteigen, zukaufen? Immerhin gibt es doch diesen Spruch „sell in may and go away, but remember to come back in September“? Richtig. Und oft trifft das auch zu. Aber niemand könnte einem da raten, ob es klug ist, Anfang oder Ende September zu kaufen. Der September wird zweifellos volatil, aber ob es zuerst abwärts und dann aufwärts geht oder umgekehrt, das könnte Ihnen jetzt, zum Start in den neuen Monat, bestenfalls eine Wahrsagerin mit ihrer Glaskugel zu erzählen versuchen. Wir raten daher:

Hören Sie nicht auf Sprüche, achten Sie auf die Charts. Wenn die Indizes Kaufsignale generieren, kann man danach handeln, aber nicht einfach auf Verdacht.

 

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