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MARKTSTIMMUNG IM AUGE DES TAIFUNS?

Wenn man sich die Ergebnisse der am Montag für das verarbeitende Gewerbe und heute für den Dienstleistungsbereich eingelaufenen Einkaufsmanagerindizes so ansieht, stellt man fest, dass die Laune bei den Unternehmen momentan relativ stabil bleibt. In China und den USA auf einem deutlich gedrückten, in Europa auf einem moderat optimistischen Niveau. So richtige Scharten in die Gemütslage haben die beiden schwachen Monate am Aktienmarkt aber offenbar noch nicht geschlagen. Ein gutes Zeichen?

NOCH HÄLT SICH DIE STIMMUNG

Nicht unbedingt. Richtig ist, dass die Einkaufsmanager in der ersten Reihe stehen, wenn es um Veränderungen in der Auftragslage der Unternehmen geht. Deren Einschätzung ist also ein Blick auf die aktuelle Lage, sogar ein Blick voraus. Andere Konjunkturdaten wie z.B. die Industrieproduktion oder die Quartalsbilanzen der Unternehmen hingegen zeigen uns nur, was längst passiert ist. Wenn die Einkaufsmanager nun nicht deutlich nervös werden, kann das daher darauf hindeuten, dass die Aktienmärkte in ihrem Verkaufsdruck übertrieben haben. Aber:

Andererseits sind die Einschätzungen der Einkaufsmanager nicht wirklich objektiv. Deren eigene Sorgen und Hoffnungen spielen mit in diese Indikatoren hinein. Und es ist gut möglich, dass hier viel Hoffnung mit hineinspielt. Denn es ist normal, dass sich die Marktstimmung nach einem ersten negativen Schub in eine Art „Ruhephase“ begibt, in der die ersten „bad news“ verdaut sind und wieder erster, zaghafter Optimismus auftaucht. Doch meist befindet man sich da im Auge des Taifuns, dort, wo nach dem ersten Schub trügerische Ruhe herrscht und die Unachtsamen bereits wieder den Kopf aus der Deckung nehmen, nicht ahnend, das ein zweiter Schub bevorsteht.

ES IST SELTEN EINFACH SO „VORBEI“

Nichts in der Wirtschaft bewegt sich einfach linear in eine Richtung. Die Kurse nicht, die Konjunktur ebenso wenig. Es kann durchaus sein, dass es auch mal wieder ein, zwei Monate mit etwas besseren Konjunkturdaten geben wird. Aber deutlich eingebrochene Frühindikatoren wie z.B. die die Schiffsfrachtraten abbildenden Baltic Dry Index und Harpex, die markant schwachen Daten zu Industrieproduktion und Auftragseingängen in den USA, die großen Probleme vieler Emerging Markets, das verwandelt sich nicht mal eben so wieder in einen Aufschwung.

Wir raten deshalb dazu, sich von dieser aufkeimenden Hoffnung nicht einfach anstecken zu lassen. Das Umfeld ist eines, das einen Abwärtstrend am Aktienmarkt fördert. Und auch, wenn geschickte Trader immer wieder Chancen haben werden, auf der Long-Seite ein paar schnelle Gewinne mitzunehmen, so ist der übergeordnete Trend jetzt dennoch, wenngleich nach sieben Jahren Hausse ungewohnt, nach unten gerichtet. Was ja nun alles andere als ein Problem ist, denn nie war es einfacher, auch an fallenden Kursen zu verdienen!

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