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Market Overview (Ausgabe 30.06.15) – die wichtigsten Märkte im Überblick

Wir hatten letzte Woche noch davor gewarnt, die zu diesem Zeitpunkt verbreitete Erleichterung der Anleger zu bereitwillig zu teilen. Jetzt wissen wir: Was da noch wirkte, als sei das Thema Griechenland bald mit einem „Happy End“ vom Tisch, war vor allem die Hoffnung, dass es so kommen würde. Die Fakten zeigen nun aber: Das Kind liegt im Brunnen.

Doch kaum eröffneten die Aktienmärkte am Montag mit einer gewaltigen Kurslücke nach unten, las man überall Kommentare, die versuchten, die abhanden gekommene Gelassenheit der Marktteilnehmer wiederzubeleben. Natürlich werde man weiter verhandeln, schließlich wollen die Gläubiger ja ihr Geld nicht abschreiben. Natürlich sei die griechische Volksabstimmung legitim. Und darüber hinaus würde es am 1. Juli nicht zu einem echten Zahlungsausfall im Sinne der Rating-Agenturen kommen, denn dies würde sich nur auf Zahlungsausfälle gegenüber privaten Gläubigern beziehen, während Griechenlands Gläubiger in diesem Fall ja Institutionen seien. Also – alles gar nicht so dramatisch?

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Die Märkte im Überblick:

DAX – Spätestens als am Wochenende bekannt wurde, dass die Verhandlungen zwischen der EU und Griechenland nun offiziell gescheitert sind war klar, dass wir hier eine komplette Kehrtwende nach unten sehen werden. Der DAX eröffnete somit mit einem Abschlag von gut vier Prozent und konnte sich im Laufe des Handels nicht wirklich merklich erholen. Aktuell sieht vieles danach aus, als dass wir auch in den kommenden Tagen weiter unter Druck bleiben. So könnte uns gar ein Abschlag bis hin zur Marke von 10.600 Punkten drohen, wo sich der nächste größere Support im DAX befindet.

S&P 500 – Alles in allem recht düstere Aussichten für die kommenden Tage, denn die Bären scheinen nun endgültig das Ruder übernommen zu haben. Weiter fallende Kurse und ein Retest der Marke von 2.040 sind somit also sehr wahrscheinlich.

Gold – Wer meint Gold wäre nun wieder ein sicherer Hafen, wenn die Aktienkurse derart stark nach unten gehen, der irrt gewaltig. Die Zeiten in denen Anleger sofort in das gelbe Edelmetall geflüchtet sind, sind schon lange vorbei und so zeigte vor allem auch der gestrige Handelstag, dass hier selbst bei fallenden Börsen nicht mit einer nachhaltigen Reaktion nach oben zu rechnen ist.

EUR/USD – Turbulent ging es zu Wochenanfang auch an den Devisenmärkten zu. Dass wir auch im Euro gegenüber den wichtigen Leitwährungen der Welt einen Abschlag erleben werden, war nach der Nachrichtenlage vom Wochenende wohl völlig klar, doch die Frage war, wie stark denn diese ausfallen würde.

Light Sweet Crude Oil – Das schwarze Gold bewegt sich nun immer weiter weg von der Ausbruchsmarke bei 62 und sieht derzeit alles andere als gut aus. So wie sich der Chart aktuell präsentiert, sieht es eher nach weiter fallenden Kursen aus. Dennoch, ein richtiges Verkaufssignal würden wir hier erst unter der Marke von 56.50 bekommen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und viel Erfolg beim Handel.

Ihr Team des
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