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Londoner Börse verringert die Verluste, aber …

Der Schock zu Handelsbeginn mag groß gewesen sein, aber nun zeigen die wieder langsam nach oben laufenden Kurse, dass doch alles nicht so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde. Oder?

Nein. Die Kurse sind, wir haben es ja nun gerade erlebt, ein gefährlicher Wegweiser. Hinter der gewaltigen Kurslücke standen zu selbstsichere, zu risikobereite Akteure, die völlig überrascht wurden, wo andere die ganze Zeit über warnend den Finger hoben. Und auch hinter der Aufholjagd stehen Gründe, die nicht unbedingt etwas damit zu tun haben, dass man nun positiver sieht, was heute Morgen noch ein Schreckgespenst war.

Dahinter kann der Versuch stecken, sich durch die Flucht nach vorne zu ersparen, im Futures-Markt einen Margin Call zu bekommen. Es können Versuche von großen Adressen sein, die Performance des Juni zu retten, indem man seine Barreserven mobilisiert. Und natürlich werden da wider die Vernunft an einem solch offenen und chaotischen Tag manche Anleger glauben, hier ein sicheres Schnäppchen zu machen. Was klappen kann, aber nicht muss, denn sicher ist heute bis 22 Uhr, wenn die Wall Street schließt, gar nichts. Vor allem wichtig:

Die Börse London ist kein Maßstab!

Es ist richtig, dass man in London beim Aufholen der anfänglichen Verluste besonders engagiert ist, dass der Londoner Leitindex FT-SE 100 nun sogar seine Unterstützungszone 6.030/6.060 Punkte wieder erreicht hat. Aber vergessen wir eines nicht:

Dort, in Großbritannien, gibt es ja, das Ergebnis des Referendums weist es aus, einen weit, weit höheren Anteil an Menschen und somit natürlich auch an Anlegern, die sich – und in vielerlei Hinsicht nicht zu Unrecht – einen klaren Vorteil davon versprechen, nun so bald als möglich ohne die Verflechtung mit der EU agieren zu können. Aber deren Vorteile wären oft unsere Nachteile!

Dass man dort den Kursrutsch nicht nur als Schnäppchen sieht, sondern dass die Börse in London in den kommenden Wochen womöglich deutlich besser laufen könnte als der DAX, der CAC 40 oder der Euro Stoxx 50, ist durchaus möglich.  Was hieße: Den FT-SE 100 sollte man hinsichtlich von Chancen auf der Long-Seite im Auge behalten, aber bei DAX & Co. ungleich skeptischer bleiben, solange wir hier keine klaren Indikationen haben, dass sich unser heimischer Leitindex stabilisiert und gefangen hat – und da ist der heutige Chaos-Tag mit seinen gigantischen Umsätzen als Vorgabe noch nicht zu gebrauchen!

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