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Die moderne Art der Geldanlage.
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Liebe Notenbanken, das war nicht clever

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

ich weiß nicht, ob das wirklich clever war. Verstehen Sie mich nicht falsch! Selbstverständlich ist die eingeleitete Zinswende völlig richtig. Sie ist notwendig, um unsere angeschlagenen Währungen wieder wertvoll und kaufkräftig zu machen. Die Straffung der Geldpolitik ist überfällig und sehr sinnvoll.

Aber mussten die Notenbanken der USA, der Euro-Zone und zuletzt auch noch der Schweiz unbedingt ihre scharfe Medizin zur gleichen Zeit, praktisch in der gleichen Woche verabreichen? Das Ergebnis ist nun ein veritabler Zinsschock, der die Aktienmärkte durchaus mittelprächtig erschüttert hat. Aus Börsianer-Sicht wäre hier eine bessere Koordinierung der Geldpolitiker wünschenswert gewesen.

Immerhin, wir wissen nun, woran wir sind. Die Notenbanken sind nicht mehr unsere Freunde. Anders formuliert: Die Geldpolitik fällt zunächst als unterstützender Faktor für den Aktienmarkt aus.

Nun stellt sich logisch die Frage, wie geht es weiter. Ich sehe zwei Szenarien: Die Geldpolitik hat nun ihre Duftmarke gesetzt und ordentlich in den Markt geholzt. Man hat dies getan, um ab jetzt bei der weiteren Straffung der Geldpolitik eine moderatere Gangart an den Tag legen zu können. Das würde dem Aktienmarkt ziemlich schnell helfen und zu einer durchgreifenden Stabilisierung der Kurse beitragen.

Unterstellt man dieses optimistische Szenario, dürfen wir in den kommenden Tagen bereits wieder punktuell einsteigen. Dabei muss man sich nicht gleich ganz neue Positionen gönnen, aber vielleicht die eine andere Bestandsposition zu günstigen Kursen nachkaufen, um den Einstandskurs zu verbilligen. Dabei verzichten wir zunächst auf Experimente und setzen stattdessen auf namhafte Adressen aus dem NASDAQ 100 oder etwa einem europäischen Leitindex. Diese Aussage ist sicherlich zulässig: Viele Qualitätsaktien sind – zumindest langfristig betrachtet – nach den Rücksetzern der letzten Monate nicht mehr überteuert.

Das pessimistische Szenario: Der Zinsschock wirkt nach. Gleichzeitig fruchten die harten Maßnahmen der Notenbanken noch nicht wie gewünscht. Möglicherweise steigt die Inflation zumindest in den USA und in Teilen Europas bald sogar in den prozentual zweistelligen Bereich. Dann werden wir sicherlich die Korrektur fortsetzen und nochmals 10 bis 20 % bei den Aktienkursen abhobeln müssen.

Die nächsten Wochen werden hier Klarheit bringen. Glücklich sind jetzt natürlich die unter uns, die rechtzeitig Cash geschaffen haben und vielleicht sogar durch Shorts aktiv abgesichert haben.

Sie gehören nicht zu diesen Glücklichen? Dann habe ich einen Rat für Sie: Akzeptieren Sie Ihren Fehler und übertreffen diesen ersten Irrtum nicht mit einem zweiten! Konkret: Es ist sehr wahrscheinlich ein Fehler, auf dem gegenwärtigen Niveau noch zu verkaufen. Denn die nächste Hausse kommt schneller, als viele von uns derzeit vermuten.

Zum Abschluss verweise ich nochmals auf meinen Kollegen Jim Rickards, der derzeit den Markt analytisch gut „im Griff hat“. Man kann sogar sagen, er hat den Zinsschock und die Korrektur vorausgesehen. Im Crash Trader erfahren Sie jetzt aktuell, wie er die neue Situation einschätzt und was jetzt aus seiner Sicht zu tun ist.

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