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LETZTER AUFRUF FÜR DIE BULLEN

Das Minus am europäischen Aktienmarkt gestern war nicht von schlechten Eltern. Und die Hoffnung, die US-Börsen würden es schon richten und den Dienstag wie so oft zuvor zu einem „Turnaround Tuesday“ machen, indem anfängliche Abschläge aufgeholt und die Indizes ins Plus gedreht werden, erfüllte sich nicht. Damit wird es nicht nur aus charttechnischer Sicht eng für DAX und Euro Stoxx 50, viel bedeutsamer ist, dass jetzt die seit Mitte Februar wieder positive Grundstimmung kippen könnte. Und auf die kommt es im kurzfristigen Zeitfenster bekanntlich weit mehr an als auf die Fakten in Form von Konjunkturdaten oder Unternehmenszahlen.

Damit ist dieser heutige Handelstag eine Art „letzter Aufruf“ für die bullishen Akteure. Gestern noch waren sie außerstande oder nicht bereit, dem Verkaufsdruck zu begegnen. Und heute? Heute wäre es nun nötig, um zu verhindern, dass noch mehr Marktteilnehmer Gewinne mitnehmen und vor allem, um einen „Ansteckungseffekt“ in Bezug auf die Wall Street zu verhindern, die ja bislang immer noch erstaunlich stabil daherkommt.

HOFFNUNG AUF ROHÖL-RALLYE

Die Frage stellt sich, wie man sich da motivieren soll. Die Antwort: Eine Ölpreis-Rallye wäre ideal. Denn wirklich entscheidende, andere Impulse stehen heute nicht an … und wenngleich der Euro zum US-Dollar ein wenig zurückkommt und so für Erleichterung sorgt, weil damit der Sprung über die wichtige Marke von 1,15 und damit neuer Druck auf den Eurozone-Export zunächst ausbleiben, reicht das doch bislang nicht aus, um für eine Gegenwehr der bullishen Akteure zu sorgen, die ihren Namen verdient hätte. Eine Öl-Rallye jedoch, das könnte klappen.

Denn auch, wenn es, wie hier schon öfter betont, eigentlich Unsinn wäre, von kurzfristigen, durch reines Trading ausgelösten Schüben nach oben und unten bei Rohöl auf eine Veränderung der Gemengelage bei der Weltwirtschaft zu schließen, so haben sich doch genug Marktteilnehmer auf dieses Schema eingeschossen. Genug, dass deutlich anziehende Kurse bei Rohöl Brent und den US-Ölsorten eine Trading-Rallye am Aktienmarkt auslösen könnten, die reichen würde, um DAX & Co. wieder über kurzfristig entscheidende Chartmarken zu ziehen. Da baut man jetzt auf Aussagen aus Kuwait, mehr dazu im „Thema im Fokus“.

GOOD NEWS DRINGEND BENÖTIGT

Um daraus dann aber mehr zu machen als ein kurzfristiges Aufbäumen vor einer am Ende doch erfolgenden Wende der Aktienmärkte nach unten, muss danach nachgelegt werden. Mit positiven Quartalsbilanzen, die ja nun in den kommenden Wochen in den USA ebenso wie hierzulande in dichter Folge eintreffen werden. Und mit positiveren Konjunkturdaten, vor allem aus China. Denn China ist und bleibt das Zünglein an der Waage. Die Entwicklung dort entscheidet nicht alleine über das Wohl und Wehe des weltweiten Wachstums, keine Frage. Aber es ist dennoch ein entscheidendes Element dafür.

Kommen in den kommenden ein, zwei Wochen genug „good news“ auf den Tisch, können die Bullen das Ruder herumreißen. Aber noch ist das offen, wir raten daher dazu, sich nicht bereits jetzt mit eigenen Positionen zu sehr festzulegen.

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