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LANGE GESICHTER NACH TANKAN-REPORT

Er ist das wichtigste Konjunkturbarometer in Japan: der Tankan-Report. Man könnte ihn als einen statistischen und psychologischen Rundumschlag durch alle Bereiche bezeichnen, er ist quasi ein Einkaufsmanagerindex, ein ifo-Geschäftsklimaindex und ein ZEW-Index in einem, deckt das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungsbereich Japans ab und betrachtet getrennt kleine und große Unternehmen der jeweiligen Bereiche.

Immer zur Quartalswende kommt dieser Bericht auf den Tisch, so auch heute Früh. Und die immense Breite der Daten gibt dadurch eine sehr umfassende Antwort auf die Frage „wie schaut’s aus?“ Diesmal lautet die Antwort: mäßig. Sehr mäßig.

Wie überall hält sich auch in Japan der Dienstleistungsbereich noch relativ wacker, auch, wenn auch dort das Niveau des vierten Quartals 2015 ebenso unterboten wurde wie die Prognose der Analysten. Aber der Bereich der Industrie sackte in den ersten Monaten deutlich durch. Mit +6 Punkten wurde die Prognose (+8) ebenso unterboten wie das Level des vierten Quartals 2015 (+12). Das war das schwächste Resultat seit dem zweiten Quartal 2013.

DER NIKKEI 225 VERLIERT MARKANT AN BODEN

Die Reaktion am japanischen Aktienmarkt sehen sie deutlich im Chart das japanischen Leitindex Nikkei 225: Ein sattes Minus von knapp 600 Punkten oder 3,5 Prozent. Die Handelsspanne, die den Index fast den gesamten März über gefangen hielt, wurde damit nach unten verlassen.

Dass diese starken Abgaben eine gewisse Signalwirkung für unseren europäischen Handel hatten, liegt darin begründet, dass auch in Japan seitens der Notenbank massiv expansiv durch riesige Anleihekaufprogramme agiert wird, sogar die Regierung hilft dort mit Konjunkturprogrammen mit. Und trotzdem scheint es nicht zu helfen. Das erinnert die Anleger in Europa daran, dass die EZB-Maßnahmen des letzten Jahres ebenfalls wenig Erfolg zeitigten … und verstärken das mulmige Gefühl, dass der letzte Rundumschlag der Europäischen Zentralbank vom März, den viele als letzten seiner Art ansehen, womöglich ähnlich dünne Effekte nach sich zieht wie die Maßnahmen in Japan.

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