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K+S: Wenn der letzte Bulle aufgibt …

Schwache Preisentwicklung im Kalisektor, rückläufige Umsätze beim Salzgeschäft, Probleme wegen der Schadstoffbehandlung: K+S, sprich Kali & Salz, hat es derzeit nicht leicht. Dementsprechend gedämpft fiel in der Bilanz des zweiten Quartals der Ausblick auf den Rest des Jahres aus. Und momentan finden sich keine Hinweise, dass man die gesenkten Gewinnprognosen für 2016 kurzfristig wieder anheben könnte.

Was billig ist, kann noch viel billiger werden, dieser Leitspruch wird meist in den Wind geschossen, wenn Anleger subjektiv den Eindruck haben, eine Aktie sein nun ein Schnäppchen. Gegen den Trend in ein fallendes Messer zu greifen ist immer ein unkalkulierbares Risiko – und das gilt auch weiterhin für K+S. Aber das heißt nicht, dass die Aktie keine Chancen bieten würde.

Alle Daumen gesenkt

Dieser langfristiger gehaltene Chart zeigt die Aktie auf Wochenbasis. Da ist gut zu erkennen: K+S hat zwar die bisherigen Jahrestiefs, d.h. die drei Zwischentiefs zwischen 17,27 und 17,56 Euro durchbrochen. Aber noch findet sich eine markante Unterstützung von Bedeutung: Das Tief des Jahres 2013 bei 15,02 Euro. Gut denkbar, dass der Anstieg in diesem Bereich endet, zumal:

Mittlerweile haben derart viele Analysten ihren Daumen über K+S gesenkt, dass es von dieser Seite her kaum noch allzu viel schlimmer kommen kann. Die meisten bullishen Akteure haben K+S spätestens mit den am Dienstag markierten neuen Jahrestiefs (16,51 Euro) wohl aufgegeben. Trotzdem aber wäre es dringend geraten, hier das abzuwarten, was man von jedem Asset fordern muss, um es wieder als bullish einstufen zu können:

Unterstützungen halten alleine ist zu wenig

Es müssen entscheidende Widerstände überwunden werden. Unterstützungen wie z.B. das 2013er-Tief zu verteidigen alleine reicht nicht. Erst, wenn Hürden übersprungen werden, ließe sich unterstellen, dass die Käufer wieder stark genug sind, einen Aufwärtstrend zu etablieren. Und all diejenigen hochspekulativen Akteure, die hier in fallende Kurse hinein gekauft haben, sind kein solides Fundament für eine Wende, die müssten idealerweise noch entnervt aufgeben, dann wäre der letzte Bulle aus dem Markt. Dann gingen dem Markt die Verkäufer aus.

Ein Break über den markanten Kreuzwiderstand aus der im Juni etablierten Abwärtstrendlinie bei aktuell 18,12 Euro und damit zugleich über die vorherigen Tiefs, nun zum Widerstand geworden, zwischen 17,26 und 17,57 Euro, ebenso damit verbunden der Anstieg über die bei 17,85 Euro verlaufende, hier im Wochenchart nicht mit eingezeichnete 20-Tage-Linie:

Das wäre ein Signal, dass K+S wieder ein taugliches Chance/Risiko-Verhältnis für einen Einstieg hätte, zumal man dann auch einen Stop Loss um 17,20 Euro platzieren könnte, der das Risiko auf etwa fünf bis sechs Prozent begrenzen würde.

 

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