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KONJUNKTURDATENFLUT ALS WEGWEISER INS 2. QUARTAL

Das erste Quartal 2016 ist also geschafft. Mit einem überaus versöhnlichen Ende für die US-Börsen, wo Dow Jones und S&P 500 ihre zeitweise heftigen Verluste zum Quartalsultimo doch noch in ein Plus verwandelten, der Nasdaq 100 hat seine Abschläge zumindest fast komplett aufgeholt. Im Rest der Welt sieht es indes anders aus. Zwar haben die meisten Indizes in Europa und Asien ebenfalls seit der Quartalsmitte wieder zugelegt, am Ende blieb aber trotzdem ein Minus in der Quartalsbilanz.

Dass die USA momentan besser dran sind, ist durchaus nachvollziehbar. Denn die US-Notenbank („Fed“) war die einzige unter den großen Notenbanken, die auf einen restriktiven Kurs eingeschwenkt hatte und mit dem Argument angeblich soliden Wachstums und einer wieder auflebenden Inflation Zinserhöhungen plante. Davon aber kommt man nun Schritt für Schritt ab. Das stimuliert die Investoren, die zuvor befürchtet hatten, die „Fed“ könnte ein in Wahrheit höchst fragiles Wachstum durch Zinsanhebungen vollends ruinieren.

JETZT MUSS DIE KONJUNKTUR „LIEFERN“

In Europa und Asien jedoch wird seit langer Zeit mit Anleihekaufprogrammen, Null-Zinsen und weiteren Maßnahmen alles getan, um die Inflation und damit natürlich vor allem das Wachstum wiederzubeleben – aber ohne echten Erfolg. Dass dieser Weg nicht zum Ziel führt, macht die Investoren zu Recht skeptisch und vorsichtig. Worauf es nun also ankommt ist, dass die Aufholjagd der Aktienmärkte seit ihrer Wende am 11. Februar zeitnah durch positive Konjunkturdaten unterfüttert wird, die deutlich machen: Ja, es geht nun doch wieder aufwärts. Kommen diese positiven Daten, kann die Aufwärtsbewegung weitergehen.

Hierzu bekommen wir gleich zum Start ins neue Quartal eine Vielzahl wichtiger Daten auf den Tisch. Schon heute in der Nacht kam der japanische Tankan-Report für das nun beendete erste Quartal – und enttäuschte. Dazu und zu der Reaktion der japanischen Anleger mehr im „Thema im Fokus“.

Es folgten die endgültigen Zahlen zu den Einkaufsmanagerindizes in Japan, China und der Eurozone für das verarbeitende Gewerbe. Diese Daten waren einen Hauch besser als im Februar. Aber nicht so stark, dass man daraus eine echte Belebung der Wirtschaft im März hätte herauslesen mögen. Ein Grund, warum die Aktienmärkte in Europa erst einmal den Kopf einzogen. Aber es geht noch weiter:

US-DATEN KÖNNTEN WEGWEISEND WERDEN

Heute um 14:30 Uhr stehen die vielbeachteten Arbeitsmarktdaten für den März in den USA an. Dicht gefolgt um 16 Uhr vom US-Einkaufsmanagerindex für die Industrie, dem sogenannten ISM-Index. Werden diese Daten stark ausfallen? Das wäre grundsätzlich ja erfreulich, aber dann wäre die Perspektive wieder sinkender US-Zinsen nicht mehr so greifbar, über die sich die US-Anleger zuletzt gefreut hatten. Fallen die Daten indes schwach aus, wäre das zwar ein Zeichen, dass auch in den USA einfach kein taugliches Wachstum aufkommen will. Aber dafür würde wieder Zinssenkungsphantasie aufkommen, die die Kurse oft stärker stimuliert als positive Konjunkturdaten.

Sie sehen, die Karten werden gleich zu Beginn des neuen Quartals neu gemischt … und man darf gespannt sein, ob da nun die Bullen oder die Bären das bessere Blatt in der Hand halten werden!

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